Soziale Dorfentwicklung 1. Dörferabend

Bewohner haben viele gute Ideen für ihr Dorf

Diese Dorfmoderatoren begleiten die Gruppen (v.l.): Fabian Rolfes, Achim Pleis, Thomas Pünter, Walter Millhahn, Sandra Janßen, Lena Knipper, Henrike Bünger, Benedikt Brünen und Dr. Annette Wilbers-Noetzel vom Planungsbüro pro-t-in

Gehlenberg Die Soziale Dorfentwicklung für die Region Friesoythe-Süd nimmt Fahrt auf. Unter dem Motto „Du für dein Dorf“ fand im Dorfgemeinschaftshaus in Neuvrees der 1. Dörferabend statt. Rund 80 Teilnehmer aus Neuvrees und Gehlenberg kamen zusammen, um die bereits im Vorfeld erarbeitete Ideensammlung unter die Lupe zu nehmen.

Für die beteiligten Orte stellten sich ebenfalls die Dorfmoderatoren vor, die bereits für ihren Aufgabenbereich geschult wurden. Dazu gehören Benedikt Brünen und Henrike Bünger (Thüle), Sandra Janßen und Lena Knipper (Gehlenberg), Thomas Pünter und Fabian Rolfes (Neuvrees) sowie Walter Millhahn (Thüle) und Achim Pleis (Edewechterdamm).

Dr. Annette Wilbers-Noetzel vom Planungsbüro pro-t-in erläuterte zunächst die Ziele des Modellprojektes, Ideen und Initiativen für die weitere Entwicklung zu sammeln, vorhandene Strukturen auszubauen und durch Eigeninitiative die Dörfer zu stärken. Das Büro aus Lingen begleitet die Soziale Dorfentwicklung. In der Planungsphase seien möglichst viele Ideen zu entwickeln, auch sofern sie erst später umgesetzt werden können. Für größere Projekte könnten wahrscheinlich später auch Förderungen bewilligt werden, so Wilbers-Noetzel.

Doch erst sollen Klein- und Kleinstprojekte in Angriff genommen werden. Sechs Themenfelder für die Arbeitsphase zusammengefasst: Jung und Alt, Verkehr und Mobilität, Natur und Umwelt, Ortsbild, Infrastruktur und Nahversorgung, Vereinsleben, Gemeinschaft und Tradition sowie Freizeit und Tourismus. In Gruppen wurden dann vordringlich anstehende Projekte in den Fokus genommen und konkrete Maßnahmen benannt. Die Palette reichte von zusätzlichem Sportangebot, einer Dorf-App und einem Dorfwappen, der Erweiterung des Kulturzentrums, der Beschaffung einer digitalen Schießanlage, der Renovierung des Schießstandes, dem Anlegen von Rad- und Wanderwegen, von Bäumen und Sträuchern sowie von Blühstreifen und schönen Gärten, dem Aufstellen von Sitzbänken, der Umgestaltung des ehemaligen Feuerwehrhauses für die Jugendarbeit, dem Kochen und Backen mit Kindern oder der Bildung von Fahrgemeinschaften.

Das nächste Dörferforum ist für den 16. April geplant und ein zweiter Dörferabend ist für den 16. Juni terminiert.