Soziale Dorfentwicklung

Dorfentwicklung

Sie wollen Gehlenberg zum Blühen bringen

Gehlenberg Die in Angriff genommenen Klein- und Kleinstprojekte der „Sozialen Dorfentwicklung Friesoythe Süd“ in Gehlenberg kommen trotz der derzeitigen Einschränkungen nicht zum Stillstand. Planungen und auch einzelne Arbeiten werden weiterhin durchgeführt.

Die auf dem ersten Dörfer-Abend im Dorfgemeinschaftshaus Neuvrees gebildeten Gruppen bringen ihre Ideen aus sechs verschiedenen Themenfeldern voran: Jung und Alt, Verkehr und Mobilität, Natur und Umwelt, Ortsbild, Infrastruktur und Nahversorgung, Vereinsleben, Gemeinschaft und Tradition sowie Freizeit und Tourismus. Auch das begleitende Planungsbüro „pro-t-in“ aus Lingen hält in Zusammenarbeit mit der Stadt Friesoythe die Internetseiten für das Modellprojekt „Friesoythe Süd“ auf dem aktuellen Stand, so dass die Bevölkerung sich jederzeit über die Entwicklungen informieren kann.

Zum Thema Natur und Umwelt hat sich in Gehlenberg eine Blühwiesengruppe gebildet zu der Anneliese Immken (als Sprecherin), Maria Dietrich, Stefan Immken, Edith Kreye, Hilde Meyer, Irmgard Pohlabeln, Melanie Wieborg und Anni Knipper gehören.

Für das Anlegen von Blühwiesen mussten zunächst geeignete Flächen im Ort ausgewählt werden. Bei einem Treffen wurden Pläne studiert und im Ort in Frage kommende Flächen besichtigt. Das Einverständnis der Eigentümer wurde eingeholt und die Größe der Grundstücke ermittelt, um eine entsprechende Menge Saatgut bestellen zu können. Zur Finanzierung der Wildblumenwiesen hat die Stadt Friesoythe Unterstützung zugesagt.

Mehrere Grundstücke an der Raiffeisenstraße, am Hinterberg sowie im Bereich des Tatemeeres stehen für Blumenwiesen zur Verfügung. Auf dem hinteren Teil des Tennisplatzgeländes sollen zusätzlich Obstbäume gepflanzt werden. Bei den Vorarbeiten, wie Fräsen oder Pflügen der Grundstücke, kommt Hilfestellung von Heinz-Gerd Olliges und Wilhelm Hömmken von der Dorfgemeinschaft Gehlenberg. Die Flächen werden mit Schildern gekennzeichnet.

32 neue Behausungen für verschiedene Vogelarten wurden von Hanna Stammermann geschaffen und gestiftet. Großzügigerweise erklärte sie sich bereit, die Nistkästen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Bruthilfen sollten von Kindergarten- und Schulkindern bunt bemalt werden. Da die Vögel allerdings jetzt auf der Suche nach einem geeigneten Zuhause sind, ist ein Großteil bereits aufgehängt worden.