Heimatverein ehrt Mitglieder

Großes Engagement

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Bild: Wilhelm Olliges (re.) und Heinz-Gerd Olliges (li.) bedankten sich bei Thea Kramer und Josef Südkamp für ihr
Engagement.

Gehlenberg. Der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup lebt vom ehrenamtlichen Engagement
der Mitglieder. Das zeigte sich auch wieder auf der diesjährigen Mitgliederversammlung im Kulturzentrum
Mühlenberg. Der Vorsitzende Wilhelm Olliges konnte Thea Kramer und Josef Südkamp für ihre langjährige
Mitarbeit im Vorstand des Vereins auszeichnen. Thea Kramer ist seit 25 Jahren aktiv, davon 15 Jahre als
stellvertretende Vorsitzende. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten hat sie mit vorbereitet und war
stets mit ihrer Hilfsbereitschaft zur Stelle. Neben ihrer Vorstandstätigkeit ist sie auch Mitbegründerin der
Backgruppe und dort an jährlich mehreren Backtagen tatkräftig im Einsatz. Verschiedene Brotsorten und
Butterkuchen aus dem alten Steinofen fanden immer reißenden Absatz.
Auch Josef Südkamp ist seit 25
Jahren im Vereinsvorstand tätig und hat sich besonders beim jährlichen Bauern- und Handwerkermarkt
engagiert. Beide wurden für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem kleinen Präsent geehrt.
In seinem
Jahresrückblick, der coronabedingt diesmal den Zeitraum von zwei Jahren umfasste, sprach der Vorsitzende
Wilhelm Olliges immer wieder den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern Dank und Anerkennung aus. Mehr
als 6.000 Stunden freiwilliger Arbeit waren in den Jahren 2020 und 2021 geleistet worden.
Die zahlreichen
Aktivitäten seit der letzten Mitgliederversammlung wurden vom Vorsitzenden Wilhelm Olliges in seinem
Jahresbericht aufgelistet. Ein Helferfrühstück hatte im November 2019 stattgefunden, ein Backtag am
1. Advent 2019 und eine Krippenbesichtigungsfahrt im Januar 2020. Ebenfalls im Januar konnten sich
die Gehlenberger auf der Grünen Woche in Berlin in der Niedersachsenhalle auf dem Stand des Landwirtschaftsministeriums einen Tag lang präsentieren und gemeinsam mit Vertretern aus Altenoythe
und Harkebrügge für ihre Dörfer Werbung machen.
Eine Winterwanderung konnte noch nach Neuvrees
zum renovierten Dorfgemeinschaftshaus durchgeführt werden und am 13. März übergab Willi Baumann
Unterlagen aus dem Archiv von Alfred Gruse an den Heimatverein.
Die anschließenden geplanten
Veranstaltungen mussten ausfallen.
Im April wurde mit dem Bau der Schmiede begonnen, die nach
Fertigstellung mit Schmiedewerkzeugen aus den früheren Gehlenberger Schmieden Meyer, Hauptstraße
(jetzt Moormann), Immken und Block ausgestattet wurde.
Die Schindeln der Mühle wurden durch die Stadt
Friesoythe gereinigt, teilweise ausgetauscht und mit einem Holzschutzmittel behandelt.
Nach und nach
begann die „Dienstagsgruppe“ mit der Renovierung der Ausstellungshalle. Eine Notbeleuchtung und
Fluchttüren waren notwendig, ein neuer Fußboden und schließlich eine Heizungsanlage wurden eingebaut.

Mit der Auslagerung der Schmiedewerkzeuge aus der Sägerei fand eine Erweiterung des Sägereimuseums
statt. Inzwischen hat der Landkreis eine Förderung des Sägereimuseums beschlossen, so dass in Zukunft
hier verstärkt gearbeitet wird.
Das Kaffee/Kuchen-Angebot wurde vorerst bis zum nächsten Frühjahr eingestellt.
Seit August gibt es jedoch zweimal monatlich ein Mehrgenerationenfrühstück.
Vom Abbruch der Hofstelle Voß in Neuvrees stellten die Eigentümer historische Dachziegel, Klinker, einen Fachwerkgiebel und weitere
Eichenständer zur Verfügung, die auf dem Mühlenberg später Verwendung finden sollen.
Im Anschluss trug
Kassenwart Theo Thunert die Zahlen seines Berichtes vor. Einnahmen und Ausgaben hielten sich etwa die
Waage und der Prüfbericht von Hermann Bruns und Hans Luker bescheinigte ihm eine einwandfreie
Kassenführung. Auf Antrag wurde dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt.
Die Krippenbesichtigungsfahrt
im Januar wird ausfallen. Über die Durchführung weiterer Veranstaltungen wird kurzfristig entschieden.