Sägereimuseum wird gefördert

Über ein Jahr nach der Ablehnung: Sägereimuseum wird jetzt doch gefördert

Der Kreistag hat beschlossen, dass die Kultureinrichtung 2000 Euro im Monat erhält. Vor einiger Zeit wurde der Antrag des Heimatvereins noch mit Stimmen der CDU abgelehnt.

Artikel teilen:
Die Verantwortlichen des Heimatvereins in Gehlenberg. Foto: Stix

Die Verantwortlichen des Heimatvereins in Gehlenberg. Foto: Stix

Jetzt also doch: Ein Jahr nach Ablehnung einer Förderung bekommt der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup 2000 Euro vom Landkreis für sein Sägerei-Museum. Im Juli 2020 hatte sich die CDU gegen den Antrag gestellt, nun stimmte der Kreistag einstimmig für die finanzielle Unterstützung. Im Gegenzug muss der Verein einen jährlichen Bericht zu Aktivitäten und Entwicklung abgeben.

Die Förderung des Landkreises wird zudem nur unter der Voraussetzung gewährt, dass die Stadt Friesoythe den Verein in Höhe von mindestens 50 Prozent der Förderhöhe des Landkreises unterstützt. „Die Unterstützung kann auch in Form der Gewährung von Sachleistungen erfolgen“, heißt es in der Beschlussvorlage.

„Die Freude ist recht groß und wir verstehen nicht, warum es nicht schon vor einem Jahr eine Mehrheit dafür gab. Das war sehr schade“, erklärte Detlef Kolde (SPD). Hans Götting, Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten, verteidigte das Vorgehen: „Wir haben uns mit der Ablehnung schwer getan.“ Nun sei der Zuschlag ein Brückenschlag für die Weiterentwicklung des Museums, man sei dort auf einem guten Weg.

Museum wurde zwischenzeitlich erweitert

Die Ehrenamtlichen hatten zwischenzeitlich einen weiteren Antrag gestellt, Hintergrund waren Erweiterungen des Museums und neue Anschaffungen. „Durch den Neubau einer alten Schmiede und die damit verbundene Auslagerung der Schmiedeausstellung wurde der freiwerdende Platz in der Sägerei genutzt, um viele historische Maschinen zu installieren, die alle funktionsfähig sind“, heißt es seitens des Vereins.

Dem Landkreis war wichtig, dass zu fördernde Einrichtungen mit ihrem Angebot und ihrer Ausrichtung über ein Alleinstellungsmerkmal verfügen. Somit soll eine regionale und überregionale Ausstrahlung und Wahrnehmung geschaffen werden. Dies scheint nach der Erweiterung nun offenbar der Fall zu sein. „Wir sehen ein Potenzialprojekt, das wir fördern und auf dem Weg in die Zukunft begleiten möchten“, erklärte Iris Wichmann, Vorsitzende des zuständigen Ausschusses für Kultur und Freizeit.

Gehlenberg /Cloppenburg Mit 2000 Euro pro Monat für drei Jahre wird der Landkreis Cloppenburg das Sägerei-Museum im Kulturzentrum Mühlenberg unterstützen. Voraussetzung ist, dass die Stadt Friesoythe den Verein in Höhe von mindestens 50 Prozent der Förderhöhe des Landkreises unterstützt. Der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup und die Dorfgemeinschaft Gehlenberg als Träger des Kulturzentrums werden jährlich dem Landkreis Bericht über die Aktivitäten abgeben. Ziel sei, dass das Museum überregionale Strahlkraft erhalte, hieß es im Kreistag, der die Förderung einstimmig entschied.

Das Thema hatte den Kreistag bereits im vergangenen Jahr beschäftigt, seinerzeit war er aber mit CDU-Mehrheit abgelehnt worden. Anlass für Detlef Kolde (SPD) an die damalige Entscheidung zu erinnern. Dass es seinerzeit keine Mehrheit gegeben habe, können er „nicht nachvollziehen“. CDU-Fraktionschef Hans Götting rechtfertigte das frühere CDU-Votum damit, dass seinerzeit die Voraussetzungen gefehlt hätten. Es sei aber die Chance genutzt worden, das Museum zu entwickeln. Es sei auf einem guten Weg.

Förderung für Sägereimuseum beschlossen

Landkreis Cloppenburg soll Gehlenberger Sägerei-Museum unterstützen

Der Kreistagsausschuss stimmt einer jährlichen Förderung von 24.000 Euro zu. Auch die Stadt Friesoythe soll sich an der Finanzierung beteiligen.

Artikel teilen:
Wie früher: Der Gehlenberger Hans Meyer demonstriert die Arbeit an einer alten Kreissäge. Foto: Stix

Wie früher: Der Gehlenberger Hans Meyer demonstriert die Arbeit an einer alten Kreissäge. Foto: Stix

Zwar sahen die Mitglieder der CDU-Fraktion im Ausschuss für Kultur und Freizeit des Landkreises Cloppenburg das Merkmal der regionalen Strahlkraft beim Sägerei-Museum Gehlenberg noch nicht ganz erfüllt. Trotzdem genieße der Schwerpunkt der Holzbearbeitung ein Alleinstellungsmerkmal im Landkreis Cloppenburg, so dass eine Unterstützung von 2.000 Euro im Monat drei Jahre lang gewährt werden könne. Auch die Mitglieder der anderen Fraktionen schlossen sich dieser Ansicht an.

Bereits 2019 hatte der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup und die Dorfgemeinschaft Gehlenberg einen Antrag auf institutionelle Förderung für das Sägerei-Museum Gehlenberg im Kulturzentrum Mühlenberg gestellt. Die Vereine beantragten eine Förderung in Höhe von 2000 Euro in Anlehnung an die bereits gewährten Zuschüsse für das Postgeschichtliche Museum in Friesoythe und das Kinotechnische Museum in Löningen. Dieser Antrag war aber am 7. Juli 2020 vom Kreistag mehrheitlich abgelehnt worden.

Inzwischen hat die Initiative ihr Sägerei-Museum allerdings erheblich erweitert. Durch den Neubau einer alten Schmiede und der damit verbundenen Auslagerung der Schmiedeausstellung wurde der frei werdende Platz in der Sägerei genutzt, um viele historische Maschinen zu installieren, die alle funktionsfähig sind. Damit wurde der Schwerpunkt des Kulturzentrums noch mehr auf die Holzbearbeitung gelegt. Für den Landkreis kommt damit eine grundsätzliche Förderung in Betracht, wenn die jeweilige Einrichtung sowohl hinsichtlich ihres Angebotes als auch hinsichtlich der konzeptionellen Ausrichtung über ein Alleinstellungsmerkmal und damit über eine regionale und oder auch überregionale Ausstrahlungswirkung sowie über ein hohes Potenzial einer überregionalen Wahrnehmung verfügt. Daraufhin stellten die Gehlenberger in diesem Jahr einen erneuten Antrag. Auch die Stadt Friesoythe als Sitzgemeinde muss sich mit 50 Prozent der Kreisförderung beteiligen.

Förderung soll auch Anerkennung für Engagement sein

Auch wenn das museumspädagogische Konzept und die Präsentation der Ausstellungsstücke noch zu verbessern sei, sieht die CDU Potenziale, sich von anderen Dorf- und Heimatmuseen abzugrenzen und zu einem Museum mit Alleinstellungsmerkmal und überregionaler Strahlkraft zu werden, heißt es im CDU-Antrag.

Zur dauerhaften Unterstützung des Sägerei-Museums im Kulturzentrum Mühlenberg solle dem Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup und den Verein Dorfgemeinschaft Gehlenberg gemeinsam deshalb eine sogenannte institutionelle Förderung in Höhe 2.000 Euro monatlich gewährt werden. „Hier wird das große ehrenamtliche Engagement belohnt“, kommentierte Kreistagsmitglied Wilhelm Bohnenstengel.

 

Gehlenberg /Lastrup Jetzt also doch: Das Sägerei-Museum in Gehlenberg wird vom Landkreis Cloppenburg finanziell unterstützt. Zwar sahen die Mitglieder der CDU-Fraktion im Ausschuss für Kultur und Freizeit des Landkreises Cloppenburg das Merkmal der regionalen Strahlkraft beim Sägerei-Museum noch nicht ganz erfüllt. Trotzdem genieße der Schwerpunkt der Holzbearbeitung ein Alleinstellungsmerkmal im Landkreis Cloppenburg, so dass eine Unterstützung von 2000 Euro im Monat drei Jahre lang gewährt werden könne. Auch die Mitglieder der anderen Fraktionen schlossen sich dieser Ansicht an.

2019 Antrag gestellt

Bereits 2019 hatte der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup und die Dorfgemeinschaft Gehlenberg einen Antrag auf institutionelle Förderung für das Museum im Kulturzentrum Mühlenberg gestellt. Dieser wurde aber im Juli 2020 vom Kreistag mehrheitlich abgelehnt. Inzwischen wurde das Sägerei-Museum erheblich erweitert. Durch den Neubau einer alten Schmiede und der damit verbundenen Auslagerung der Schmiedeausstellung wurde der freiwerdende Platz in der Sägerei genutzt, um viele historische Maschinen zu installieren, die alle funktionsfähig sind.

Schwerpunkt Holz

Damit wurde der Schwerpunkt des Kulturzentrums noch mehr auf die Holzbearbeitung gelegt. Für den Landkreis Cloppenburg kommt eine grundsätzliche Förderung in Betracht, wenn die jeweilige Einrichtung sowohl hinsichtlich ihres Angebotes als auch hinsichtlich der konzeptionellen Ausrichtung über ein Alleinstellungsmerkmal und damit über eine regionale und/oder überregionale Ausstrahlungswirkung sowie über ein hohes Potenzial einer überregionalen Wahrnehmung verfügt. Daraufhin stellten die Gehlenberger in diesem Jahr einen erneuten Antrag.

Auch wenn das museumspädagogische Konzept und die Präsentation der Ausstellungsstücke noch zu verbessern seien, sieht die CDU Potenziale, sich von anderen Dorf- und Heimatmuseen abzugrenzen und zu einem Museum mit Alleinstellungsmerkmal und überregionaler Strahlkraft zu werden, heißt es seitens der CDU.

Kutsche und Motorrad als Leihgabe

Gehlenberg Zur Sammlung des Kulturzentrums Mühlenberg in Gehlenberg sind zwei Objekte hinzugekommen: Eine Kutsche von Johann und Margret Rolfes und ein Motorrad von Hans Janßen. Beide Spender sind aus Neuvrees und haben ihre „Schätze“ als Leihgabe der Dorfgemeinschaft Gehlenberg zur Verfügung gestellt.

Die Kutsche kam 1919 nach Neuvrees. Sie gehörte zur Aussteuer der Braut Helene Esters, die Johann Robbers heiratete, Johann Rolfes Großvater. Ganz neu war das Fahrzeug damals schon nicht mehr, es hatte 20 Jahre in Osnabrück als „Stadtwagen“ gedient. Hergestellt wurde das Modell „Landauer Steilwand“ von der Firma L. Brockmeyer in Osnabrück. Es ist in vielen alten Filmen wie in der „Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann zu sehen.

In Neuvrees wurde das Gefährt für sonntägliche Fahrten zur Pfarrkirche in Gehlenberg, für Krankentransporte und Verwandtenbesuche genutzt. Mit zunehmender Motorisierung wurde die Kutsche zum Ende des vergangenen Jahrhunderts dann bei Feiern und Festlichkeiten (Hochzeiten, Schützenfesten) eingesetzt und im Jahre 1988 noch einmal gründlich restauriert.

Das Motorrad ist ein Modell „Panther“, Baujahr 1937. Ausgestattet ist es mit einem Sachs-Motor mit 98 ccm Hubraum und einer Leistung von 2,25 PS, wie das Typenschild verrät. Älteren Mitbürgern sind Motorräder dieser Art noch aus der Vor- und Nachkriegszeit gut bekannt.

Für den Start diente eine Tretkurbel (wie bei einem normalen Fahrrad), mit der Schwung für die Zündung erreicht wurde.

Eine Zweigangschaltung war seitlich am Tank angebracht und für Richtungswechsel mussten Handzeichen gegeben werden.

Das Motorrad wurde von der Polizei genutzt. Doch weder Blaulicht noch Martinshorn machten auf das Polizeifahrzeug aufmerksam, eine lautstarke Hupe mit Handbedienung erfüllte diesen Zweck. Für rasante Fahrten und die Verfolgung von Straftätern war es kaum geeignet. Es war ein Schritt in etwas mehr Mobilität der Polizei.

Preise bei der Zuchtschau

Gehlenberg Nach zweijähriger Pause hat der Hundezuchtverein Kurzhaar-Voran Weser-Ems wieder eine Generalversammlung in Präsenz durchgeführt. In der großen Versammlungshalle in Gehlenberg konnten die 90 Teilnehmenden die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Sie erfuhren einiges über die Aktivitäten des Vereins und die zu erwartenden Änderungen der internationalen Prüfungen. Zuchtwartin Maria Lemmermöhle nannte in ihrem Überblick über das Zuchtgeschehen die steigende Zahl der Form-Bewertungen von Hunden aus dem eigenen Klub erfreulich.

In den Vorstand wurden gewählt: Willi-Werner Immken (1. Vorsitzender), Maike Schön (stellvertretende Vorsitzende), Maria Lemmermöhle (Zuchtwartin), Burkhard Schröder (Kassenwart) und Dr. Matthias Spark (Schriftführer). „Unser Ziel ist, den Klub Kurzhaar-Voran weiter zu stärken“, sagte der wiedergewählte Vorsitzende Immken. „Wir haben 2020/21 etwa 20 Übungstage, Seminare und Fortbildungen für Hund und Führer angeboten und über 800 Hunde geprüft. Unsere Zuchtschauen sind die am besten besuchten im Bundesgebiet – hier trifft sich die Kurzhaar-Familie. Das soll so bleiben.“

Für die Zuchtschau hatten die Verantwortlichen unterhalb der Mühle ein Areal abgesteckt, in dem die Vierbeiner in Gruppen oder allein mit ihrem Halter sich den kritischen Blicken der Richter präsentieren mussten. Diese Aufgabe wurde von der Spezialzuchtrichterin Dr. Andrea Melchheier, dem Formwertrichter Alfred Schramm sowie den beiden Formwertanwärterinnen Anja Baumann und Ilka Petersen übernommen, unterstützt von den Ringhelferinnen Maria Lemmermöhle, Elke Bruns, Maria Immken und Katja Rolfes.

Das Augenwerk der Wertungsrichter lag in erster Linie auf Körperform und Körperbau, aber auch der Kopf und die Kopfhaltung, der Gang im Schritt oder im Lauf. Eingeteilt waren die Tiere in Altersklassen (bis/ab 18 Monate). Die Siegerhunde (Plätze 1 bis 4): Jugendklasse Hündinnen: Greta vom Steirerengel, Fina Samuhazi Vadasz, Indra von der Spreeaue, Haja vom Jadebusen; Altersklasse Hündinnen: Abby aus der Eisenstadt, Zira vom Holtvogt, Animal von der Belmer Kroneneiche, Yule von Neuarenberg; Jugendklasse Rüden: Iwo vom Hinschen-Hof, Hero vom Jadebusen, Falco Samuhazi Vadasz, Friedl vom Steirerengel; Altersklasse Rüden: Carado Preußen Farben, Bruno vom Göttings-Hof, Bellini vom Hinschen-Hof, Yakari von Neuarenberg.

Gehlenberg siegt im Kreisentscheid

Gehlenberg Gehlenberg ist der Kreissieger beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Wie berichtet, wurde der Gewinnerort vor wenigen Tagen von der Bewertungskommission bekannt gegeben. Diese Nachricht verbreitete sich in Windeseile im Dorf und war mit großer Freude aufgenommen worden. Eine ganz neu gestaltete Stele ist das sichtbare Zeichen für diesen Erfolg. Auf dem Mühlenberg fand jetzt die Übergabe der Stele durch Landrat Johann Wimberg und die Kommissionsmitglieder Marlies Hukelmann (Vorsitzende), Andreas Wegmann (Organisator des Kreiswettbewerbs), Ansgar Meyer, Doris Wieghaus und Detlef Kolde statt.

Kein Zufall

„Der Sieg der Gehlenberger ist kein Zufall“, sagte der Landrat, „im Laufe der Jahre hat eine dynamische Entwicklung stattgefunden, die noch nicht abgeschlossen ist.“ Beeindruckt hätte das Leitbild „Gemeinsam sind wir stark“. Eine Besonderheit sei die hohe Identifikation der Einwohner mit dem Ort. „Mit viel Eigenleistung realisierte Projekte zeugen davon“, lobte Wimberg das große Engagement.

Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Hans Meyer beleuchtete noch einmal die vielen Initiativen mit vielen Stunden Eigenleistung in den letzten 20 Jahren. Begonnen hatte das große Engagement mit der Dorferneuerung in den 1990er Jahren. Auf Initiative des örtlichen Handels- und Gewerbevereines konnte ein Nahversorger angesiedelt werden, der Kirchenvorstand realisierte das Seniorenzentrum, die Kindertagesstätte wurde erweitert und renoviert und Bauplätze erschlossen. Im Rahmen der Sozialen Dorfentwicklung wurden Bauerngarten, Schmiede, Dorf-App, Sommer-Biathlon-Anlage, Blühwiesen und Sitzgruppen verwirklicht. Der Umbau des ehemaligen Feuerwehrhauses durch die Jugendlichen und die Neugestaltung des Dorfparks und der Ortsmitte seien die zukünftigen geplanten Maßnahmen.

Schmiedekünstler Alfred Bullermann hatte die neue Stele, die von den Mitgliedern der Bewertungskommission feierlich enthüllt wurde, entworfen und angefertigt. Als Schmied aus Friesoythe freute er sich, dass die Stele zur Premiere im Friesoyther Stadtgebiet aufgestellt wird.

Außergewöhnlich

Die Glückwünsche der Stadt überbrachte Bürgermeister Sven Stratmann. Diese Auszeichnung sei für die gesamte Stadt Friesoythe ein Grund zur Freude. Er bedankte sich bei den Gehlenbergern für dieses außergewöhnliche Engagement.

Siegerstele übergeben

Dorfwettbewerb: Siegerstele steht jetzt drei Jahre in Gehlenberg

 

 
Landrat Johann Wimberg und Jury-Vorsitzende Marlies Hukelmann enthüllten die Siegerstele und gratulierten Gehlenbergs Ortsvorsteher Hans Meyer, ebenso die Kommissionsmitglieder Detlef Kolde, Doris Wieghaus und Ansgar Meyer (v.l.). Foto: privat
 

west Gehlenberg.

Das Kulturzentum am Mühlenberg gehörte zu den Vorzeigeprojekten der Dorfgemeinschaft und genau dort wurde nun auch die Kreissieger-Stele des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft” für die kommenden drei Jahre aufgestellt: Gehlenberg wurde von der Jury unter 32 teilnehmenden Orten zur Nummer eins gewählt und freute sich neben Kunstwerk und Urkunde auch über eine Prämie von 5000 Euro.

Neben Landrat Johann Wimberg, Bürgermeister Sven Stratmann und dem Künstler Alfred Bullermann begrüßte Ortsvorsteher Hans Meyer am Freitag auch Abordnungen der örtlichen Vereine und Gruppen sowie ehrenamtliche Helfer zu einem kleinen Grillfest zur Feier der Auszeichnung. Dafür ausschlaggebend waren viele engagierte Initiativen aus der Dorfgemeinschaft, erklärte Landrat Wimberg. Neben der Entwicklung des Kulturzentrums nannte er auch den Bau des Seniorenheimes, den Umbau der Schule sowie die Sanierungsarbeiten im Kindergarten und auch die Sitzgruppen und Blühwiesen im Ort als vorbildliche Beispiele. Außerdem punktete das Dorf mit seinem Bauerngarten und der Entwicklung einer Dorf-App. All das sei „nur durch die Bereitschaft vieler Mitbürger in zahllosen Stunden ehrenamtlicher Arbeit möglich” geworden, betonte Hans Meyer als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft. Auch der Bau von Sportanlage und Turnhalle wäre ohne erhebliche Eigenleistungen kaum realisierbar gewesen. Aber alle haben mit angepackt und es zusammen geschafft.

Die Dorferneuerung seit den 1990er Jahren habe viel bewegt und den Ort belebt. So entstanden auch neue Gewerbeflächen und Bauplätze, ein kleiner Supermarkt sichert die Nachversorgung und der Kindergarten wurde erweitert. Und die Gehlenberger schauen auch weiter nach vorn: Aus dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus soll ein Jugendheim werden, Park und Ortsmitte will man neu gestalten. „Die heutige Ehrung als Siegerdorf sehen wir als Anerkennung für die gesamte Dorfgemeinschaft”, dankte Meyer der Jury.

Als für alle sichtbare „Trophäe” wurde am Kulturzentrum die von Metall-Designer Alfred Bullermann neu geschaffene Wander-Stele aufgestellt und enthüllt. Das mehr als mannshohe Kunstwerk aus Edelstahl und Bronze stelle ein aufbrechendes Getreidekorn mit einem aufstrebenden Spross da, erklärte der Künstler: Symbol für die „innere Kraft, den Lebenswillen und die Entwicklung hin zu einer zukunftsträchtigen Perspektive”. Friesoythes Bürgermeister Sven Stratmann gratulierte den Gehlenbergern zu ihrem Erfolg, der auch Motivation für andere engagierte Orte sei. Im nächsten Jahr folgt nun der Landesentscheid des Dorfwettbewerbs und auch dafür rechnet sich Gehlenberg Chancen aus. Mit dabei sind dann auch die auf Kreisebene nächstplatzierten Orte Falkenberg, Lodbergen und Nikolausdorf sowie Auen-Holthaus als Gewinner der kleineren Bauerschaften bis 300 Einwohner.

Kindergartensanierung

Kita-Sanierung rechtzeitig abgeschlossen

ST. MONIKA – Seit 2018 immer neue Baustellen – Baukosten liegen bei 450.000 Euro

https://www.e-pages.dk/nwz/155512/assets/a399249341i0011_max1024x.jpg

 
Stellten den Anbau und die Sanierungsarbeiten vor (v.l.): Edith Hemmen-Glup, Marina Timmen, Heinrich Grote, Jutta Hoff und Sven Stratmann BILD: Carsten Bickschlag

GEHLENBERG. (BIC) Am kommenden Montag geht es in der Kindertagesstätte St. Monika wieder los. Die Sommerpause ist dann vorbei und die Kinder sorgen wieder für Leben in der Einrichtung.

Ein Kraftakt

Dabei gab es in den vergangenen Wochen auch so genug Trubel. Große Sanierungsarbeiten standen an und der letzte Handwerker verließ erst am Freitag die Kita. „Das war ein echter Kraftakt“, sagte Heinrich Grote. Der Vertreter der Kirchengemeinde stellte am Freitag gemeinsam mit Einrichtungsleiterin Jutta Hoff, Architektin Edith Hemmen-Glup, Marina Timmen von der Stadt Friesoythe und Bürgermeister Sven Stratmann den vorläufigen Abschluss der gesamten Arbeiten vor. Und die hatten es in sich.

Angefangen hatte alles 2018 mit der Erlaubnis der Landesschulbehörde, den Personalraum der Kita in einen Gruppenraum umzuwandeln. Der Bedarf an Betreuungsplätzen war nämlich immens hoch. Kurzerhand wurde ein provisorischer Gruppenraum eingerichtet, der Abstellraum wurde zum Personalraum und das Archiv wanderte in einen angemieteten Container. Das war natürlich nur für die Zeit zulässig, bis ein neuer Anbau fertig war. Also wurde die Einrichtung baulich erweitert und die Empore zu einem Differenzierungsraum umgebaut. Kosten: rund 245 000 Euro. Damit aber nicht genug. Der Kita lagen so viele Anmeldungen vor, dass die sanitären Anlagen laut Auflagen nicht mehr ausreichten. Auch die Heizungsanlage war in einem schlechten Zustand. Gleichzeitig mussten auch die Fenster, Wände und Böden erneuert werden. 2020 wurde beschlossen, auch diese Arbeiten auszuführen. Die Kosten stiegen auf rund 380000 Euro. Architektin Hemmen-Glup und das Ingenieurbüro Vorpahl mussten in der Folge feststellen, dass nahezu alle Versorgungsleitungen marode waren. Also standen weitere Arbeiten an. Zwei Bauabschnitte wurden geplant: Sommer 2021, Sommer 2022. Gesamtkosten: rund 450 000 Euro.

2022 geht’s weiter

Der erste Bauabschnitt, der im Juni startete, konnte vor Betriebsbeginn abgeschlossen werden. „Vielen Dank an alle Mitarbeiter, die den Betrieb unter besonders schweren Verhältnissen aufrechterhalten haben“, sagte Grote.

Die Kindertagesstätte St. Monika Gehlenberg liegt in der Trägerschaft des Bistums Osnabrück. Die Einrichtung betreut in sechs Gruppen, darunter zwei Krippen, insgesamt 115 Kinder. 22 Mitarbeiter sind in der Kita beschäftigt.

Gehlenberg siegt im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Neue Wanderstele geht nach Gehlenberg

CLOPPENBURG. (kra) Unter Coronabedingungen ist der Kreisentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ durchgeführt worden, bedeutet: Bewerbungen mussten weitgehend schriftlich erfolgen. Mit ihrer Bewerbung überzeugt hat die Jury Gehlenberg: Einstimmig wurde das Dorf aus der Stadt Friesoythe zum Sieger erklärt. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen zwei Dörfer aus der Gemeinde Garrel mit Nikolausdorf und Falkenberg, Bei den kleinen Dörfern bis 300 Einwohner wurde Auen-Holthaus mit dem ersten Platz bedacht.

Die neue Wanderstele wird Landrat Johann Wimberg am Freitag in Gehlenberg übergeben.

Feuerwehr trifft sich

Gehlenberg In einem schwierigen Jahr habe man gut zusammengearbeitet, die Stimmung in der Truppe sei hervorragend, die Fahrzeuge und das Haus bestens aufgestellt und die Stadtverwaltung habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen. Besser könnte die Bilanz von Stefan Bruns, Ortsbrandmeister in der Freiwilligen Feuerwehr Gehlenberg, in Zeiten einer Pandemie kaum ausfallen. Dabei hatten die Einschränkungen der vergangenen Monate die Arbeit der Blauröcke mächtig beeinflusst.

Umso zufriedener waren die Kameraden auf der lange aufgeschobenen und endlich durchgeführten Generalversammlung im Gerätehaus. Bürgermeister Sven Stratmann zeigte sich in seinem Grußwort erfreut darüber, dass nach langer Unterbrechung auch die Kameradschaftspflege wieder ihren verdienten Raum bekomme, und er dankte allen Aktiven, die durch Teilnahme an Lehrgängen, Fortbildung und bei Einsätzen trotz der Erschwernisse durch die notwendigen Hygienevorschriften und mit weniger praktischen Übungsmöglichkeiten ihre Aufgaben gemeistert hätten.

Lob für Jugendwehr

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Franz-Josef Nording lobte ausdrücklich die in Kürze vorgesehene Gründung einer Jugendfeuerwehr in Gehlenberg. Am kommenden Samstag sind alle Anwärter zunächst zu einem Schnuppertag eingeladen. Zum Auftakt werden 15 Mitglieder in die neue Gruppierung aufgenommen, später sollen es 20 werden. Am 25. September wird es dann richtig losgehen. Als Jugendfeuerwehrwart wurde Andreas Schniers von den Kameraden einstimmig gewählt, das Amt des Stellvertreters hat Dominik Wilken inne.

Ortsbrandmeister Stefan Bruns legte in seinem Jahresbericht die aktuellen Zahlen vor. Für die Feuerwehr standen 2020 insgesamt 23 Einsätze zu Buche (2019 waren es 32, 2018 sogar 46). Beim First Responder waren 41 Einsätze verzeichnet. Insgesamt kamen die Feuerwehrkameraden auf 2128 Dienststunden, beim First Responder auf 172 Dienststunden.

Beförderungen

Auf der Generalversammlung der Feuerwehr Gehlenberg wurden elf Kameraden befördert. Für Nicolas Kramer, Lukas Knelangen, Simon Olliges, Timo Janßen, Stefan Janßen, Rene Schniers und Anna-Lena Reiners bedeutete dies, dass sie zum Feuerwehrmann/zur Feuerwehrfrau aufstiegen. Daniel Deyen und Stefan Schelte wurden zum Oberfeuerwehrmann, Stefan Untiedt zum Oberlöschmeister und Hinnerk Esters zum Hauptlöschmeister befördert.

Als besonderes Ereignis bezeichnete Stefan Bruns die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges Typ GW-L2, das über ein zusätzliches Gaswarngerät verfügt und mit einer Rundumbeleuchtung umgerüstet wurde. Die Anschaffung des neuen Löschfahrzeuges machte es erforderlich, einen zusätzlichen Gruppenführer zu wählen. Dieses Amt übernimmt Gerd Hömmken.

Lange Treue

Drei Ehrungen für 50-jährige Mitgliedschaft in der Gehlenberger Feuerwehr standen bereits im vergangenen Jahr an, konnten aber nicht vollzogen werden. Daher erhielten Hermann Steenken, Gerhard Steenken und Johann Rolfes nunmehr die entsprechenden Urkunden von Franz-Josef Nording.

Gehlenberg gewinnt Dorfwettbewerb

Gehlenberg gewinnt Dorfwettbewerb dank „Dynamik“

Die Friesoyther Ortschaft setzt sich gegen Nikolausdorf und Falkenberg durch. Aber auch das kleine Auen-Holthaus darf zum Landeswettbewerb fahren. Weitere 3 Dörfer bleiben im Rennen um den Titel.

Geben die Dorfsieger bekannt: (von links) Ansgar Meyer, Marlies Hukelmann, Johann Wimberg und Organisator Andreas Wegmann. Foto: Kreke

Geben die Dorfsieger bekannt: (von links) Ansgar Meyer, Marlies Hukelmann, Johann Wimberg und Organisator Andreas Wegmann. Foto: Kreke

Gehlenberg  ist Kreissieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Die Friesoyther Ortschaft habe in der Konkurrenz zu 30 teilnehmenden Dörfern vor allem mit ihrer „Dynamik“ gepunktet, erklärte die Jury-Vorsitzende Marlies Hukelmann aus Löningen am Mittwochabend nach der Entscheidung. Die Plätze 2 bis 5 belegen Nikolausdorf, Falkenberg, Altenoythe und Peheim.

In der Kategorie der Bauerschaften bis 300 Einwohner siegt Auen-Holthaus (Gemeinde Lindern) vor Lodbergen, Garen, Osterlindern und den punktgleichen Dorfgemeinschaften Marren und Überhäsiges Viertel. In den Landesentscheid im nächsten Jahr ziehen 5 Dörfer aus beiden Kategorien. Neben den beiden Siegern Gehlenberg und Auen-Holthaus schickt die Jury Falkenberg, Lodbergen und  Nikolausdorf ins Rennen.

Klein und groß dürfen gleichberechtigt antreten

Die Auswahl von 3 größeren und 2 kleineren Orten werde „einigen sicher sauer aufstoßen“, erwartet Hukelmann, aber: „So sind die Regeln.“ Denn unabhängig von ihrer Größe sollten die Dorfgemeinschaften motiviert werden, sich weiter zu entwickeln. „Das ist mir eine Herzensangelegenheit“, betonte Hukelmann. Alle Entscheidungen der Jury seien einmütig gefallen. Auch in der Punktvergabe hätten die 4 Kreistagsabgeordneten und die 4 Experten in der Jury „eng beieinander gelegen“, betonte Ansgar Meyer, der zuständige Dezernent des Landkreises.

Erleichtert hat die Beurteilung, dass alle Jury-Mitglieder die Dörfer kennen, denn: Die sonst übliche Bereisung der Kommission fiel wegen der Kontaktbeschränkungen aus, die Vorbereitungstreffen in den Orten auch. Die Dorfgemeinschaften reichten stattdessen Fotos und Filme, Unterlagen und Beschreibungen ihrer Bemühungen und Projekte ein. „Das war eine Herausforderung“, bestätigte die Vorsitzende: „Da hat das Salz in der Suppe gefehlt. Wir hätten gern gesehen, wie die Leitbilder der Dörfer in der Praxis umgesetzt werden.“ Eine Absage hätte jedoch allen 31 Teilnehmern den Weg in den Landesentscheid 2021 und den Bundesentscheid 2023 versperrt.

Den Ausschlag für Gehlenberg gab laut Hukelmann die spürbare „Dynamik“ der Ortsgemeinschaft. Nach dem 3. Platz im letzten Kreiswettbewerb  2017 habe sich die Dorfgemeinschaft „nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht“, sondern begonnene Projekte mit Schwung weiter verfolgt und am Ende „überzeugend präsentiert“. „Für mich zählt auch dieser Prozesscharakter“, unterstrich die Vorsitzende.

„Wenn die Dörfer eine Zukunft haben, dann über die Vereine. Die sind das Bindeglied.“Marlies Hukelmann

Vor allem die größeren Dörfer würden von Schulen und Kitas profitieren, weil sich dort engagierte Eltern träfen. Aber auch Bauerschaften ohne solche Einrichtungen hätten „unheimliches Potenzial“, wie das Beispiel Auen-Holthaus zeige. „Die leben vom Zusammenhalten und Mitmachen“, sagte die Politikerin. Zudem spielen die Vereine für sie eine entscheidende Rolle. „Wenn die Dörfer eine Zukunft haben, dann über die Vereine“, meinte die Jury-Vortsitzende: „Die sind das Bindeglied.“

Ein Beleg: Beverbruch erhält für seine Gemeinschaftsinitiative zur Einrichtung eines Dorfladens den mit 1000 Euro dotierten Sonderpreis der Jury. Damit sei zugleich ein Ort der Begegnung erschaffen oder erhalten worden, unterstrich Landrat Johann Wimberg. Er sprach allen teilnehmenden Dörfern seinen Dank aus. Der Einsatz, die Dörfer lebendig zu halten und weiterzuentwickeln, sei „alle Anerkennung wert“.

Kunst für den Sieger: Die Stele von Schmied Alfred Bullermann ist im Original mannshoch. Am Freitag wird sie in Gehlenberg enthüllt. Foto: Kreke
Kunst für den Sieger: Die Stele von Schmied Alfred Bullermann ist im Original mannshoch. Am Freitag wird sie in Gehlenberg enthüllt. Foto: Kreke

Die 5 Erstplatzierten erhalten zudem Geldprämien von 5000, 3000, 2000 und 100 Euro. Die Sieger unter den kleineren Bauerschaften erhalten 1500 und 1000, ab dem 3. Platz je 700 Euro. Alle anderen Teilnehmer werden mit 500 Euro belohnt. Die sonst übliche große Siegerehrung für alle fällt diesmal wegen der Pandemie aus. In Gehlenberg soll am Freitag um 19 Uhr in einer coronakonformen Feier zumindest die neue Stele enthüllt werden, die der Schmied und Designer Alfred Bullermann aus Markhausen entworfen hat.

So beurteilt die Jury:

  • Struktur, Konzepte, Zusammenarbeit (maximal 30 Punkte): Dabei nimmt die Jury Stärken, Schwächen, Ziele und Ergebnisse der Dorfentwicklung unter die Lupe. Dazu gehören der Zusammenklang von Landwirtschaft, Handwerk und Wohnen, aber auch Nahversorgung, Digitalisierung, Arbeitsplätze sowie Kindergärten und Schulen.
  • Soziales und Kulturelles (Höchstpunktzahl 25): Bewertet werden das Vereinsleben, Kultur- und Freizeitangebot, Jugend- und Seniorenarbeit, Integration, Pflege von Dorftradition und Brauchtum.
  • Baugestaltung und -entwicklung (Höchstpunktzahl 20): Hier geht’s um die Gestaltung und Pflege öffentlicher Straßen und Plätze, ortsprägende Bauwerke und den Umgang mit historischen Häusern. Auch die Gestaltung privater Häuser und ihres Umfelds zählen.
  • Grüngestaltung und -entwicklung (Höchstpunktzahl 25): Öffentliche und private Grünanlagen und naturnahe Lebensräume für Flora und Fauna suchte die Jury. Das schließt den schonenden Umgang mit der Landschaft, mit Flüssen und geschützten Bäumen ein.