Kaffee im Kulturzentrum

 

Ab sofort wird auf dem Mühlenberg in Gehlenberg wieder Kaffee und Kuchen angeboten.

Jeden Sonntag ist das Kulturzentrum geöffnet. Es gibt Kaffee und selbst gebackene Torten.

GEHLENBERG. Die Dorfgemeinschaft Gehlenberg bietet ab sofort wieder jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr in der neu gestalteten Halle des Kulturzentrums Mühlenberg Kaffee und selbst gebackenen Kuchen an. Während der Sommersaison backen etwa 80 Gehlenberger Frauen die Torten und stiften sie der Dorfgemeinschaft.

Währenddessen sind alle Gebäude auf dem Gelände (Schule, Pinsel-Ollich-Haus, Ringofen und Heimatmuseum) zur Besichtigung geöffnet. Das erweiterte Sägereimuseum mit den beiden großen Bandsägen, davon eine aus dem Jahr 1890, zwei Fräsen, einem Bandschleifer, einem Abrichthobel und einem Dickenhobel, einer Formatkreissäge und den bisher schon vorhandenen historischen Sägen kann auch besichtigt werden. Alle Maschinen können bei Führungen vorgeführt werden. Auf dem Gelände vor der Sägerei befinden ein alter Holzkran und Schienen, die den Baumstamm direkt in die Horizontalgattersäge aus dem Jahre 1905 transportieren. Gleich nebenan haben die Mitglieder der Dorfgemeinschaft Schienen wieder freigelegt, die zu der großen Unterflurkreissäge führen. Ebenso ist die historische Schmiede geöffnet, die überwiegend mit Maschinen und Geräten aus früheren Gehlenberger Betrieben eingerichtet ist.

Jährlich finden im Kulturzentrum Mühlenberg etwa 60 Führungen statt, die von Wilhelm Olliges oder Hans Meyer durchgeführt werden. Buchungen sind bei Olliges ( 04493/483) oder Meyer ( 04493/1240) möglich. Die Sammlungen und Gebäude können jeden Sonntag aber auch ohne Führung besichtigt werden.

Feuerwehrhaus bekommt neue Nutzung

Gehlenberg /Friesoythe Schon lange steht das alte Feuerwehrgerätehaus mitten im Ort leer. Die Gehlenberger Wehr hat längst eine neue Feuerwache bezogen. Jetzt steht fest: Das städtische Gebäude an der Feuerwehrstraße wird der örtlichen Jugendgemeinschaft überlassen. Zumindest haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur und Freizeit auf der Sitzung am Mittwochabend im Forum am Hansaplatz einstimmig dafür ausgesprochen.

Die Idee kommt von den Jugendlichen selbst. Sie möchten das Gebäude gerne übernehmen, um dort einen Treffpunkt und Aktionsort für die Jugend aus Gehlenberg und Neuvrees zu schaffen. Entstanden ist das Engagement der jungen Leute im Zuge der Mitwirkung bei der Sozialen Dorfentwicklung Friesoythe Süd, teilte die Stadtverwaltung mit. „Das Vorhaben hat mich sehr beeindruckt und wir als Stadt sehen da kein Risiko“, sagte Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers. Vor allem der Ortsjugendring Gehlenberg-Neuvrees und die Landjugend Gehlenberg-Neuvrees werden sich um das Projekt kümmern. 25 Personen dieser Jugendgemeinschaft waren am Mittwochabend auch als Gäste bei der Ausschusssitzung, um ihrem Vorhaben Ausdruck zu verleihen.

„Die Gruppen sind enorm engagiert“, lobte SPD-Ratsherr Hans Meyer. Und dass die Jugend die Bewirtschaftungskosten alleine übernehmen möchte, habe es noch nie gegeben. Auch CDU-Ratsherr Bernhard Kramer war begeistert: „Ich finde es gut, dass die Jugend das anpacken möchte.“

„Club 1857“ vor 50 Jahren gegründet

Gehlenberg Kein Jugendheim, kein fester Treffpunkt für die Jugendlichen und die nächste Disco weit weg. Für eine Gruppe Jugendlicher aus Gehlenberg war das Anfang der 1970er-Jahre nur schwer zu ertragen. Doch anstatt über ihre Situation zu jammern, unternahmen sie etwas. Sie gründeten einen eigenen Jugendtreff und nannten ihn „Club 1857“. Das ist jetzt genau 50 Jahre her.

Als Domizil diente ein altes, seit Jahren ungenutztes Flüchtlingshaus an der Kirchstraße. Dieses durften die Jugendlichen für ihre Zwecke umbauen. Im Juni 1971 ging’s mit den Renovierungsarbeiten in Eigenleistung los. Zwei Monate später konnte bereits eine Eröffnungsfete gefeiert werden.

16 Gründer

Es gab 16 Gründungsmitglieder: Josef Meemken, Hermann Meemken, Heinz Meemken, Hans Hüntelmann, Willi Hüntelmann, Hermann Hüntelmann, Hans Meyer, Willi Berssen, Hermann Stevens, Bernd Nanzik, Hans Esters, Hermann Rolfes, Heinz Kleemann, Bernd Block, Hans Luker und Josef Südkamp.

Und wie kam es zum Namen „Club 1857“? Als die Jugendlichen den Dachboden des Flüchtlingshauses aufräumten, fanden sie ein Kreuz aus Eisen. Darin war eine Jahreszahl eingraviert: 1857.

Nach 13 Jahren Schluss

13 Jahre lang war der „Club 1857“ in Gehlenberg ein beliebter Anlaufpunkt für mehrere Jugendgenerationen aus dem Dorf und der Umgebung und muste baulich stets erweitert werden. Zahlreiche Partys wurden dort gefeiert.

1984 war dann aber Schluss. Nicht, weil die Jugend keine Lust mehr hatte. Es war allein dem Umstand geschuldet, dass zu dieser Zeit das Club-Gebäude an das Kanalnetz hätte angeschlossen werden müssen. Das wollte der Immobilienbesitzer aber nicht und ließ das Haus abreißen.

 

Gehlenberg Füftig Jaohre is dat nu all här, dat eine Gruppe von junge Lüe denn Club 1857 gründet haff. Dei Idee is entstaan, as dei Jugendlichen, as bold jeden Sönndag na dei Kaake, bi Janssen Bernd inne Wirtschaft seeten.

Midden ien`t Dörb stünnt all siet Jaohren ein oldet Flüchtlingshuus loss. Fäör hunnertfüftig Mark in Jaohr kunn man dat olde Huus pachten un dei Pastoor erklärde sück bereit, dat Geld tau betaolen. An denn 17. Juni, domals „Tag der Deutschen Einheit“, güng dat daorbi. Von binnen müsste alles nei maoket weerden. Dei Müüren un Fautböden woorden ruuträten, ein Toilettenhüüsken müsste anbauhd weerden un fäör dei Fenster kömen Klappen ut Holt. Dat größte Projekt was aber dei Waoterleitung. Weil ein Neianschluss fählst tau düür was, grööv man von dei Schlachtereie bis na denn Club einen dreihunnert Meter langen Schlauch inne Grund.

Na twei Maonte was dat sowiet fertig, dat man eine Ienweihungsfier maoken kunn. Ein Jaohr läöter is noch das komplette Dack nei maoket woorden. Üm dei Spitzel von dat Bauamt tau ümgaan, is man daor all an einen Saaterdag in Morgengrauen bi anfangen. Biet Freustück was all Richtfest un an Aobend was dat neie Dack fertig.

Grote Unnerstützung funnen dei jungen Lüe bi denn olden Wilhelm Schute un bi Hatzog Bernd. Dei harr sicher uck dei Hoffnung, dat siene Junges dann nich mehr so vähle inne Weltgeschichte herümmfluttgern müssden. Aber dat göv uck masse Skepsis, off dat woll gaud is, wenn dei langhaorigen Jugendlichen daor ganz alleine huuset. As dann inne Zeitung stünnt „Pastor zahlt die Miete für Jugendclub“, woorde dei Upregung so groot, dat Pastoor Litfin sien Verspräken wär taurügge nähmen müssde. Aber dei jungen Lüe han dat immerhin in dei Sönndagspredigt schafft. Man organisierde Discoaobende un besöchte tausammen Konzerte. Mit masse Engagement bauhde man fäör denn ersten Gählenbarger Kinnergorn einen grooten Späälplatz.

Mit dei Tied kömen immer neie Lüe daortau. So was dei Club vähle Jaohre ein Treffpunkt fäör dei Jugend ut dei ganze Ümmgäbung. As dat Huus 1984 an dei neie Kanalisation anschlaoten weerden schull, woorde dei Mietvertrag upplöset un dat Huus offräten. Daorna göv dat up Initiative von Hans Meyer noch ein paormal Clubfeten (Scheunenfeten) in Neiloorpe oder bi Behnen Jan.

 Zum Autor: Wilhelm Berssen (68) aus Ramsloh gehörte als gebürtiger Gehlenberger zu den Gründungsmitgliedern von „Club 1857“. Der pensionierte Lehrer verfasste seine Erinnerungen an den Treffpunkt im Gehlenberger Platt.

Seniorenzentrum eingeweiht

Neues Seniorenzentrum in Gehlenberg eingeweiht

Die Idee entstand bereits 2014, doch erst 5 Jahre später wurden die bistumsübergreifende Kooperationsvereinbarung zwischen Kirchengemeinde, Caritas und St.-Marien-Stift unterzeichnet.

Das neue Seniorenzentrum in Gehlenberg wurde am Freitagabend eingeweiht. Es verfügt über eine Tagespflege mit 18 Plätzen, eine betreute ambulante Wohngemeinschaft und 5 Wohnungen für betreutes Wohnen. Foto: Funke

Das neue Seniorenzentrum in Gehlenberg wurde am Freitagabend eingeweiht. Es verfügt über eine Tagespflege mit 18 Plätzen, eine betreute ambulante Wohngemeinschaft und 5 Wohnungen für betreutes Wohnen. Foto: Funke

Anfang Mai bereits hatte das neue Gehlenberger Seniorenzentrum den Betrieb aufgenommen. Die offizielle Einweihung hatten die Verantwortlichen angesichts der Corona-Situation damals noch aufgeschoben. Sie wurde am vergangenen Freitag in kleinerem Rahmen als geplant, aber mit viel Prominenz nachgeholt. Neben Landrat Johann Wimberg und Friesoyther Bürgermeister Sven Stratmann nahmen unter anderem auch die Geschäftsführer des Friesoyther Krankenhauses, Nadine Krefeld und Bernd Wessels, der Vorsitzende des Caritasrates im Bistum Osnabrück, Diakon Antonius Otten, sowie die Geschäftsführerin der Caritas St. Martinus GmbH, Dr. Beate Schulte, an der Feier teil.Die Idee zum Bau des Zentrums entstand bereits im Jahre 2014, doch erst im Mai 2019 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Kirchengemeinde St. Prosper Gehlenberg, der Caritas St. Martinus Pflege GmbH in Haren und dem St.-Marien-Stift Friesoythe unterzeichnet. Ende 2019 begann die Bauphase, die im April 2021 abgeschlossen wurde. Im Erdgeschoss des Hauses sind 18 Plätze für die Tagespflege eingerichtet, im 1. Obergeschoss stehen 12 Plätze für eine betreute ambulante Wohngemeinschaft bereit und im 2. Obergeschoss stehen 5 Wohnungen für betreutes Wohnen zur Verfügung.

Kooperation von Pflegediensten aus Friesoythe und Haren (Ems)

Die gesamte Planung und Durchführung des Projektes habe unter dem Motto gestanden, alten und pflegebedürftigen Personen ein würdiges Alt-werden in vertrauter Umgebung und mit fachkundiger Unterstützung zu gewährleisten, erläuterte der Vorsitzende des Gehlenberger Kirchenvorstandes Heinz Winkler. Durch die vereinbarte Kooperation mit den Pflegediensten von der Sozialstation Friesoythe und der Caritas St. Martinus GmbH sei dies gesichert, so Winkler. Er dankte dem Bistum Osnabrück, den Mitgliedern des Kirchenvorstands sowie der Kreis- und der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit.

Begleitet von der Leiterin des Pflegedienstes,  Mechthild Eilers, segnete Pater Lukas das neue Haus. Foto: Funke
Begleitet von der Leiterin des Pflegedienstes,  Mechthild Eilers, segnete Pater Lukas das neue Haus. Foto: Funke

Landrat Johann Wimberg merkte in seinem Grußwort an, dass die Hartnäckigkeit der Beteiligten letztlich zu einer Bereicherung für den Ort, die Stadt und den Landkreis beigetragen habe. Er hob besonders den zentralen Standort nahe der Kirche, der Schule und dem Pfarrpark als äußerst günstig für Begegnungen und für ein Miteinander hervor. „Am Ball bleiben“, so der Landrat, „war hier zielführend.“ „Solche Projekte können nur mit viel Engagement in den Orten gelingen.“Sven Stratmann, Bürgermeister Friesoythe Auch der Friesoyther Bürgermeister Sven Stratmann stellte fest, dass nach einem Slalom durch viele Vorschriften ein Haus entstanden sei, das nun mit Leben erfüllt werden müsse. „Solche Projekte können nur mit viel Engagement in den Orten gelingen“, betonte er und sprach den Wunsch aus, dass allen Bewohnern und Nutzern des Seniorenheims eine gute Versorgung und Betreuung zuteil werde.

Der Vorsitzende des Caritasrates im Bistum Osnabrück – der Friesoyther Ortsteil Gehlenberg gehört nicht wie der Landkreis zum Bistum Münster-, Diakon Antonius Otten, zollte allen Beteiligten Anerkennung für ihr Engagement. So sei eine gute Kooperation aufgebaut worden, die dem Wohlbefinden der Bewohner zugute kommt. Dr. Beate Schulte, die Geschäftsführerin der Caritas. St. Martinus GmbH, unterstrich in ihrem Grußwort wie auch Otten die Besonderheit der bistumsübergreifenden Zusammenarbeit mehrerer Organisationen im Pflegebereich.

Vor der Segnung des Hauses wandte sich Pater Lukas an Heinz Winkler und dankte ihm für sein großes Engagement über eine lange Zeit und bezog dabei auch den gesamten Kirchenvorstand sowie den Pfarrgemeinderat mit ein. Hier habe sich, so der Geistliche, ein gedeihliches Miteinander entwickelt, das zu einem guten Ziel geführt habe und beispielhaft für die Gemeinschaft sein könnte.

Neuer Spieler für den SVG/N

Gehlenberg Der Fußball-Kreisligist SV Gehlenberg hat sich zur neuen Saison die Dienste von Justin Heinz gesichert. Dies gab der Vorstand des SVG am vergangenen Wochenende in einer Pressemitteilung bekannt.

Mit Heinz verpflichteten die Gehlenberger ein Talent. Heinz spielte zuletzt für Hansa Friesoythe. Im vergangenen Sommer war der 19-Jährige von Hansas A-Junioren in den Herrenbereich des Landesligisten aufgerückt. In der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Spielzeit 20/21 kam der frühere Spieler des BVC für die Friesoyther sowohl in der Liga, als auch im Bezirkspokal-Wettbewerb zum Einsatz.

Die Neuverpflichtung Heinz soll dem Gehlenberger Offensivspiel mehr Durchschlagskraft verleihen. In der Offensive nachzujustieren ist auch ein guter Schachzug. Schließlich hatte Gehlenberg vor Beginn der vergangenen Spielzeit den Goalgetter Stefan Langliz an den Bezirksligisten SV Molbergen verloren.

Mit der Verpflichtung von Heinz ist die Kaderplanung für die neue Saison aber noch nicht abgeschlossen. Dies teilte der SV Gehlenberg in seiner Presseinformation mit. Die personellen Planungen für die neue Saison laufen auf Hochdruck weiter.

Gehlenberger Feuerwehrfahrzeug wird versteigert

Gehlenberg Er hat der Freiwilligen Feuerwehr Gehlenberg jahrzehntelang treue Dienste erwiesen – der Schlauchwagen Mercedes L 1113, Schlingmann SW 2000 TR, Baujahr 1976. Nach 45 Jahren wurde der Oldtimer kürzlich außer Dienst gestellt und durch ein modernes Fahrzeug ersetzt. Nun wartet der rote Mercedes auf einen neuen Besitzer – die Stadt Friesoythe bietet das Sonderfahrzeug seit einigen Tagen zur Versteigerung an.

Das Bieterverfahren läuft nicht schlecht. Das Mindestgebot lag bei 5000 Euro. Mittlerweile liegt das Höchstgebot bei 17 301 Euro (Stand 25. Mai, 18 Uhr). 8527 Mal wurde der Feuerwehrwagen online angeschaut. 38 Gebote wurden bereits abgegeben. Und ein Ende ist längst noch nicht abzusehen, denn die Auktion läuft noch bis zum 13. Juni.

Noch funktionsfähig

Das Fahrzeug wird als funktionsfähiges Einsatzfahrzeug versteigert, allerdings ohne feuerwehrtechnische Beladung wie Schläuche, Leiter oder Funkgerät. Es sei in diesem Zustand nur für Aufgabenträger im Brand- und Katastrophenschutz zulassungsfähig. Für eine private oder gewerbliche Verwendung sei ein Rückbau der vorhandenen Rundumkennleuchten (blau) mit anschließender Begutachtung zur Änderung der Fahrzeugart in der Betriebserlaubnis erforderlich, heißt es. Weiterhin mus die Beschriftung inklusive Wappen der Stadt Friesoythe auf eigene Kosten entfernt werden, bevor das Fahrzeug nach Überführung erstmalig genutzt wird.

Eine Besichtigung des Fahrzeuges bei der Feuertechnischen Zentrale in Cloppenburg wird vor Angebotsabgabe empfohlen. Terminabsprachen sind unter Telefon   04471/3888 möglich.

Was ist mit dem Erlös?

Und was passiert mit dem Erlös aus dem Fahrzeug? „Das Geld fließt direkt wieder in die ehrenamtliche Feuerwehrarbeit der Stadt“, sagte Bürgermeister Sven Stratmann.

Mehr Infos unter   www.zoll-auktion.de  www.friesoythe.de 

Soziale Dorfentwicklung geht weiter

Gehlenberg Die geplanten Kleinprojekte im Rahmen der Sozialen Dorfentwicklung Friesoythe-Süd sind abgeschlossen oder stehen kurz davor. Im vergangenen Jahr wurden als erste Kleinprojekte bereits ein Bauerngarten und Blühwiesen angelegt und zahlreiche Nistkästen aufgehängt. Auch andere Gruppen arbeiten schon seit Monaten an ihren Projekten, soweit es trotz der Corona-Einschränkungen möglich ist.

Kulturzentrum

Unter dem Punkt „Erweiterung und Pflege des Kulturzentrums“ baute die Dorfgemeinschaft eine Schmiede, die fertig eingerichtet ist, und es erfolgten einige Verbesserungen in der Halle des Kulturzentrums. Es wurden Fluchttüren eingebaut, eine Notbeleuchtung installiert sowie die komplette elektrische Versorgung erneuert. Wände und Fenster erhielten einen neuen Anstrich. Der Fußboden wurde erneuert und ebenfalls lackiert. Hinter der Theke wurde der Betonfußboden geglättet und anschließend Fliesen verlegt. Oldtimer-Trecker, Kutschen und Regale mit Deko-Artikeln aus dem Heimatmuseum sollen für ein besonderes Flair sorgen.

Zwischenzeitlich wurde auch die Gehlenberg-App fertig, die Andreas Tallen eingerichtet hat.

Neue Sitzgruppen

Jetzt folgt die Gruppe Neuvreesner Kirchweg/Fahrradrundweg „Friesoythe Süd“, die in den letzten Wochen zwei Sitzgruppen hergestellt hat. Die Metallteile wurden von der Firma Bemo in Gehlenberg gestiftet. Das Holz für die Sitzbänke sowie die Tische lackierten und montierten die Mitglieder der Gruppe und stellten sie am Neuvreesner Kirchweg und am Hinterberg beim Festplatz auf. Die Ruhebänke am Hinterberg bieten die Möglichkeit für eine Pause zwischen Seniorenzentrum und Friedhof.

Die Radtour „Rund um Friesoythe-Süd“ ist auch bereits ausgearbeitet und muss noch veröffentlicht werden. An dem Sommerbiathlon-Angebot wird derzeit noch gearbeitet. Es soll jedoch in Kürze starten, heißt es seitens der Initiatoren.

Der Entwicklungsstand aller Projekte im Rahmen der Sozialen Dorfentwicklung Friesoythe-Süd wird von dem begleitenden Planungsbüro pro-t-in dokumentiert und kann im Internet verfolgt werden unter

     friesoythe.pro-dorfentwicklung.de/machen-wir.html 

Bernd Jansen verstorben

Gehlenberg Bernd Jansen ist nach langer Krankheit am vergangenen Wochenende im Alter von 78 Jahren gestorben. Er war in Gehlenberg und bei vielen ehemaligen Gehlenbergern bestens bekannt und in guter Erinnerung. Jährlich bekamen seine unzähligen Bekannten einen Geburtstagsgruß von ihm, egal ob sie in Gehlenberg, Neuvrees, Berlin oder Köln wohnten. Viele Gehlenberger besuchte er auch anlässlich des Geburtstags oder anderer Feierlichkeiten – und er war immer ein gerngesehener Gast.

Sein größtes Hobby war das Fotografieren und oftmals verschickte er die Bilder an seinen großen Freundes- und Bekanntenkreis. Sehr wichtig war ihm auch die Familie, seine Geschwister, Nichten, Neffen und deren Familien. Treue Begleiter waren ihm seine Hunde.

Viele Jahre engagierte er sich in der Kolpingfamilie im Vorstand, als Messdiener und als Fahnenträger. Auch beim Singekreis war er bei jeder Veranstaltung dabei. Als Ruprecht im Nikolausverein wurde er nicht immer sofort erkannt, doch der Verein konnte stets auf ihn zählen. Für zahlreiche Betriebsfeiern mit Nikolausbesuch wurde er als Ruprecht engagiert. Er organisierte auch alle Klassentreffen seines Jahrgangs.

Für seine hilfsbereiten Dienste für die Bevölkerung war er deshalb ständig im Einsatz und täglich mehrmals mit dem Fahrrad im Dorf unterwegs.

Da seine Gesundheit in den letzten Jahren nachließ, war er nicht mehr im Ort präsent, doch er bleibt stets unvergessen. Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt.

Neue App für Gehlenberg

Mit der App Gehlenberg digital erfahren

Im Rahmen der „Sozialen Dorfentwicklung Friesoythe-Süd“ macht das Dorf weitere Fortschritte. Mit der neuen „Handy-App“ können sich Nutzer über die Ortsgeschichte und den Tourismus informieren.

Ab sofort auch im Internet übers Handy zu finden: (von links) Hans Meyer, Andreas Tallen und Anni Knipper freuen sich über das neu erstellte Angebot der "Gehlenberg-App". Foto: Funke

Ab sofort auch im Internet übers Handy zu finden: (von links) Hans Meyer, Andreas Tallen und Anni Knipper freuen sich über das neu erstellte Angebot der „Gehlenberg-App“. Foto: Funke

Die „Soziale Dorfentwicklung Friesoythe-Süd“ macht in Gehlenberg weitere Fortschritte. Nachdem ein Bauerngarten und mehrere Blühwiesen im gesamten Ortsgebiet angelegt worden sind, ist jetzt ein weiterer Baustein realisiert worden. Andreas Tallen hat die neue Gehlenberg-App installiert, mit der nun jeder Interessent direkt auf die Homepage zugreifen kann.

Das funktioniert wie folgt: Wer im Handybrowser www.gehlenborg.de eingibt, kommt zunächst auf die Homepage der Ortschaft. Dort erscheint ein kleiner Balken mit dem Text: „Gehlenberg App zum Startbildschirm hinzufügen“. Klickt man auf den Banner, erscheint das Gehlenberg Zeichen auf dem Handy-Display, mit dem sich die Gehlenberg-Seite als App starten lässt. Zudem gibt es die Möglichkeit Push-Nachrichten zu empfangen. Das heißt: Sobald man auf das Zeichen auf dem Bildschirm geklickt hat, werden Neuigkeiten angezeigt.

Neue Beiträge auf der Homepage können per Push-Benachrichtigung empfangen werden

Auch hierzu wird man vom Handy-Betriebssystem befragt. Stimmt man der Nutzung zu, so ist es möglich, die neuen Beiträge der Homepage als Push-Nachrichten zu empfangen. Die Homepage wurde ebenfalls von dem Hobby-Informatiker Andreas Tallen umfassend überarbeitet und informiert den Nutzer über die Ortsgeschichte, das touristische Konzept und das Kulturzentrum mit der Mühle. Außerdem gibt es Infos zur alten Schule, dem Haus des „Pinsel-Ollich“, der Klutenhütte, dem Ringofen für die Ziegelherstellung, der Wagenremise, der neuen Schmiede und dem Emblem aus Pflanzen. Auch das Sägerei- und das Heimatmuseum werden beschrieben und durch zahlreiche Bilder werden die Objekte dem Betrachter vorgestellt.

Im Veranstaltungskalender sind die jährlichen Aktivitäten der Vereine, Gruppen, Kirche und weiterer Organisationen aufgeführt und unter der Rubrik „Aktuelles“ werden die neuesten Meldungen und Zeitungsberichte angeboten. Diese werden zeitnah von Hans Meyer eingepflegt.

Homepage wird parallel weiter optimiert und neue Funktionen sollen folgen

Die Auflistung der zahlreichen Vereine sowie einige Bilder in der Bildergalerie dokumentieren das rege Vereinsleben. Hier wird vor allem auch an die große 225-Jahrfeier aus dem Jahr 2013 erinnert, und die 72-Stunden-Aktion der Landjugend, der Besuch der Grünen Woche in Berlin, das tolle „Fest der Nationen“ vor 2 Jahren und viele andere Aktivitäten werden in Bildern wieder lebendig. Gebäude und Plätze im Ort, Bauerngarten, Blühwiese und Schmiede, das Aufstellen von Storchennestern und der „Peiterbült“ sind ebenfalls in Bildern festgehalten.

Die neue Homepage ist zwar zum großen Teil überarbeitet, es werden aber weitere Optimierungen in der Gestaltung und Funktion folgen. Inhaltliche Verbesserungen und Ergänzungsvorschläge können gern über das Kontaktformular unter der Rubrik „Bürger und Leben“ eingereicht werden.