Gehlenberg

Unterschriftenaktion

Rund 800 Menschen haben seit dem 29. Dezember unterzeichnet und sich damit gegen die Abholzung von 153 Bäumen entlang der K 147 (Neuscharreler Straße) zwischen Gehlenberg und Neuscharrel ausgesprochen. Sie hatten eine Online-Petition unterzeichnet, die der Nabu Friesoythe initiiert hatte. Am Dienstagnachmittag überreichten die Nabu-Mitglieder (von links) Konrad Thoben, Hanna Schrand, Uwe Müller und Norbert Rehring die Unterschriftenlisten im Kreishaus an Baudezernent Ansgar Meyer im Beisein des Planungsamtsleiters Roland Ribinski und Bastian Klänelschen, für die Kreisstraßen in der Kreisverwaltung zuständig. Dezernent Meyer machte bei der Übergabe deutlich: „Die Ausschreibungen laufen, das Vorhaben ist durchgeplant und wird umgesetzt!“ Im Verfahren hätten alle Träger öffentlicher Belange die Gelegenheit zur Stellungnahme gehabt – auch der Nabu, so Meyer. Die Nabu-Mitglieder machten nochmals ihren Unmut deutlich. Sie kritisierten die Verkehrszählung, für die der Zeitpunkt unklar sei. Die Verkehrsbelastung jedenfalls könne vor Ort nicht festgestellt werden. Zudem sei die Straße nicht 5,70 Meter, sondern 6,40 Meter breit. Begegnungsverkehr sei dort also sehr wohl möglich.

Feuerwehrversammlung

Gehlenberg 38 Einsätze hatte die Feuerwehr Gehlenberg im vergangenen Jahr. Das berichtete Ortsbrandmeister Stefan Bruns bei deren Jahreshauptversammlung. Ausgerückt sind die Feuerwehrleute für 14 Brände, elf Hilfeleistungen, zwei Verkehrsunfälle, acht Wach- und Sicherungsdienste sowie drei Fehlalarmierungen. Die Gruppe First Responder musste im vergangenen Jahr 67 Mal Hilfe leisten. Insgesamt 5333 Dienststunden haben die Feuerwehrkameraden für Einsätze, Dienstabende, Ausbildung, Lehrgänge und Fahrzeugpflege investiert.

Rekordstundenzahl

Die First Responder kamen bei ihren Einsätzen und Dienstabenden auf 419 Stunden und die Jugendfeuerwehr leistete 960 Stunden, so dass eine Rekordstundenzahl von insgesamt 6712 Dienststunden zu Buche stand.

Stadtbrandmeister Andreas Witting stellte die Statistik der vier Stadtwehren Friesoythes vor. Mit 339 Einsätzen waren es so viele wie noch nie. Damit hätten die Feuerwehren der Stadt einen erheblichen Anteil an der Sicherheit der Menschen, sagte Witting.

Konstituitierende Sitzung

Nach den im November erfolgten Neuwahlen zum Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat kamen die gewählten Vertreter der Pfarrgemeinde St. Prosper Gehlenberg nun zur konstituierenden Sitzung zusammen. Als Mitglieder des Kirchenvorstandes für die kommenden vier Jahre wurden Johannes Behnen, Silke Diekhaus, Hans-Werner Frerichs, Hartwig Korte, Nicole Sibum, Heinrich Wilken, Hermann Wilken und Heinz Winkler gewählt. Im Pfarrgemeinderat arbeiten Gaby Budde, Nicole Eilermann, Carina Hanekamp, Astrid Hilling, Anita Huntemann, Maria Koopmann, Susanne Pohlabeln, Helga Robbers, Julian Rolfes und Marlies Steenken mit. Vor der ersten Zusammenkunft versammelten sich die Gewählten zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche. In einer kurzen Ansprache bedankte sich Pfarrer Michael Schiller für das Engagement der Mitglieder beider Gremien. Nach dem Gottesdienst sprach Pfarrer Michael Schiller den beiden scheidenden Mitgliedern Hans-Josef Engel(Kirchenvorstand) und Sonja Untiedt(Pfarrgemeinderat) den Dank der Pfarrgemeinde für ihre langjährige Mitarbeit ausund überreichte ein kleines Präsent. Während der anschließenden Sitzung wurde Heinz Winkler zum 2. Vorsitzenden des Kirchenvorstandes wiedergewählt – 1. Vorsitzender ist jeweils der Ortsgeistliche –, ebenso bleibt Anita Huntemann für weitere vier Jahre Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, ihre Stellvertreterin ist Helga Robbers.

Dachrinne gestohlen

Diebstahl in Gehlenberg: Kupferdachrinnen von Sportvereinsheim gestohlen

22.12.2022

Gehlenberg /Altenoythe Zwischen Sonntag, 18. Dezember, gegen 18 Uhr und Dienstag, 20. Dezember, um 15.15 Uhr entwendeten unbekannte Personen die Kupferdachrinne und circa 18 Meter Fallrohr am Vereinsheim des SV Gehlenberg-Neuvrees an der Straße Altenend in Gehlenberg. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Friesoythe (04491/93160) entgegen. Am Montag, 19. Dezember, gegen 22.35 Uhr drangen unbekannte Personen zudem gewaltsam in das Feenhaus an der Vitusstraße in Altenoythe ein und entwendeten Dekoartikel.

First Responder

Gehlenberg Wenn in Gehlenberg, Neuvrees, Neuscharrel, Ellerbrock oder Neulorup der Notruf gewählt wird, kann es sein, dass die First Responder aus Gehlenberg als Erstes vor der Tür stehen. „Wir kommen, sobald der Notarzt mit alarmiert wird“, sagt Team-Mitglied Herbert Steenken. „Wir überbrücken die therapiefreie Zeit, bis der da ist.“ Denn manchmal sind die Rettungswagen und die verfügbaren Notärzte gerade im Einsatz. Oder ein Patient hat einen Herzstillstand erlitten. Dann könnten zehn bis zwölf Minuten Wartezeit bis die Helfer aus Friesoythe da sind, tödlich sein.

Neuer Einsatzwagen benötigt

Das Einsatzfahrzeug der First Responder Gehlenberg ist 2009 mit Spenden finanziert worden. Örtliche Landwirte hätten damals dafür gebürgt, dass der VW-Kombi bereits bestellt werden konnte, berichten die Team-Mitglieder.

Doch inzwischen ist der Wagen in die Jahre gekommen. Mindestens einmal im Jahr sei er für eine größere Reparatur in der Werkstatt. „Gefühlt haben wir den so schon zweimal bezahlt“, sagt Team-Mitglied Heinz Gerdes.

Ein neues Fahrzeug muss her. Deswegen sammelt der Verein nun wieder Spendengelder. Mehr Informationen über die First Responder und ihre Arbeit gibt es auf der Internetseite www.feuerwehr-gehlenberg.de

Schnelle Hilfe

„Wir sind nach drei, vier Minuten da und können sofort mit der Reanimation beginnen. Wir überbrücken die sechs bis acht Minuten“, berichtet Heinz Gerdes. Häufig sei es inzwischen so, dass die Disponenten der Leitstelle die Angehörigen eines Herzpatienten über das Telefon anleiteten, wie eine Herzdruckmassage zu machen sei. „Wir lösen die dann ab. So gibt es gar keine therapiefreie Zeit. Aber die Leute sind dann froh, dass sie die Verantwortung abgeben können.“ Auch zu Unfällen, Verkehrsunfällen oder zur Unterstützung werden die First Responder hinzugerufen, etwa wenn ein schwerer Patient auf einer Trage durch ein enges Treppenhaus manövriert werden muss. „Wir sind schnell da und haben auch medizinische Kenntnisse“, sagt Steenken.

18 ehrenamtliche Mitglieder hat die Gruppe, die zwar im Feuerwehrhaus Gehlenberg stationiert ist, aber ihren Einsatzwagen immer mitnimmt, zur Arbeit oder nach Hause. Häufig steht er bei Herbert Steenken: „Weil ich bei Meemken arbeite“, sagt er. Das ist direkt im Ort und er könne schnell weg. Alarmiert werden alle durch die Leitstelle. Wer zusätzlich zum Einsatzwagenfahrer noch Zeit hat und in der Nähe ist, kommt mit dem Privatwagen zum Einsatz hinzu. Aber auch der Rettungswagen und der Notarzt werden zeitgleich alarmiert.

Zwar bekommen auch die First Responder über die Leitstelle die wichtigsten Daten des Einsatzes mitgeteilt: Adresse, Alter und Geschlecht des Patienten, geschilderte Beschwerden. Aber häufig sei es vor allem wichtig, dass schnell jemand bei den Patienten sei. Das beruhige die Menschen. Bei Verkehrsunfällen sei die Lage manchmal unübersichtlich, dann könnten sie klären, ob noch zusätzliche Hilfe angefordert werden müsse.

„Wir machen auch schon mal Vorarbeiten für den Rettungsdienst, sagen den Angehörigen, dass sie die Krankenkassenkarte heraussuchen sollen, fragen ab, welche Medikamente der Patient nimmt. Wenn das alles erledigt ist, ist das schon eine Zeitersparnis“, erläutert Kathrin Schniers. Umso schneller könnten die Patienten ins Krankenhaus gebracht werden.

Beruf und Freizeit

Alle Frist Responder haben den Sanitätshelfer-Lehrgang wie ihn auch Angehörige der DRK-Bereitschaft oder ähnlicher Einrichtungen haben, einige arbeiten sogar als Rettungsassistenten oder Rettungssanitäter. Die meisten sind auch Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. „Ohne die First Responder wäre ich nie in den Rettungsdienst gegangen“, sagt Henning Hanenberg, der in Esterwegen arbeitet.

Nachwuchsprobleme hat der Verein übrigens keine. Vor gut einem Jahr gab es so viele neue Mitglieder, dass es sich sogar lohnte einen Ausbilder nach Gehlenberg kommen zu lassen.

Spenden verteilt

Gehlenberg Insgesamt 19 Vereine und Gruppen aus dem Gebiet der Geschäftsstellen Gehlenberg und Markhausen konnten sich jetzt über eine Spende der Volksbank eG Barßel-Bösel-Friesoythe freuen. Geschäftsstellenleiter Tammo Klöver zeigte sich anlässlich der Übergabe in der Geschäftsstelle Gehlenberg sehr erfreut, dass die Bank die Vereine und Einrichtungen mit insgesamt 16.250 Euro bei der Vergabe der Reinerträge berücksichtigen konnte. „Alle Teilnehmer am VR-Gewinnsparen beteiligen sich mit einem kleinen Betrag an etwas Großem“, betonte Klöver.

Von jedem Los in Höhe von fünf Euro werden vier Euro gespart, ein Euro ist das Losentgelt. Es gibt Geldgewinne zwischen 4000 und 25.000 Euro sowie Zusatz- und Sonderverlosungen mit Sachpreisen. Doch nicht nur die Gewinnsparer profitieren von den Losen, denn ein Teil des Losentgelts, der sogenannte Reinertrag, fließt in gemeinnützige, kulturelle und soziale Projekte und Institutionen in der Region.

Folgende Vereine und Gruppen konnten eine Spende entgegennehmen: Fischereiverein Friesoythe (Ortsgruppe Neuscharrel), Spielplatzgemeinschaft Mühlenweg (Neuscharrel), Spielkreis Neuscharrel, Messdienergemeinschaft Neuscharrel, VfL Markhausen, Förderverein Kiga Markhausen, Ortsverein Neumarkhausen, SV Marka Ellerbrock, Volkstanzgruppe Ellerbrock, Bogenfreunde Ellerbrock, Ortsverein Ellerbrock, Männergesangverein „Geselligkeit“ Hilkenbrook, Heimatverein Hilkenbrook, kath. Kirchengemeinde Hilkenbrook, Förderverein Kita St. Monika Gehlenberg, Ortsjugendring Gehlenberg-Neuvrees, KLJB Gehlenberg-Neuvrees, SV Gehlenberg-Neuvrees und Dorfgemeinschaft Neuvrees.

Große Weihnachstkrippe

Gehlenberg „Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all! Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall…“, oder nach Gehlenberg zum selbstgebauten Stall der Familie Rolfes. Es ist das dritte Weihnachtsfest, an dem sie ihre Weihnachtskrippe draußen vor dem Haus aufgebaut haben. Das freut nicht nur die Familie, sondern zieht auch fremde Leute in das Dorf.

Höhepunkt der Feier

Bereits aus dem Auto heraus ist es möglich, einen Blick auf das Jesuskind zu erhaschen. Schöner ist es doch allerdings, sich alles in Ruhe anzuschauen, Fotos zu machen oder bei einem heißen Becher Glühwein den ein oder anderen Plausch zu halten. Und das tun Leute, die am Haus vom Marianne und Hermann Rolfes vorbeikommen. Zufällig oder auch geplant.

„Neulich kamen circa 25 Leute und haben vor der Krippe ein Foto gemacht“, erzählt Hermann Rolfes. Es war der Höhepunkt einer Weihnachtsfeier einer Firma aus der Umgebung. In einem Dorf wie Gehlenberg spreche sich so etwas schnell herum. Besonders würden sich Kinder daran erfreuen. Mit Anbruch der Dunkelheit sehe man neben der warmweißen Weihnachtsbeleuchtung, auch immer wieder Kinderaugen strahlen.

Für Jung und Alt

Aber nicht nur junge Menschen finden die Krippe toll, von ein paar älteren Damen gab es liebevollen Protest, als Rolfes die Krippe hinter dem Haus auf dem Hof aufbauen wollten. „Da könne man ja nicht so einfach gucken kommen“, erinnert sich Hermann Rolfes und lacht. So steht sie nun wieder gut sichtbar vor dem Haus und erweist sich als echter Zuschauermagnet.

In erster Linie ist die Krippe aber für die Familie selbst. Die gab es bei ihnen schon immer. Und auch schon immer etwas größer, nicht selten nahm die Landschaft zwei bis drei Quadratmeter des Wohnzimmers ein. „Unserer Kinder haben das geliebt. Wir waren die Familie mit der großen Krippenlandschaft“, sagt Marianne Rolfes.

Eine Krippe für Draußen

Mit den Jahren wuchs das Interesse des Ehepaares sich eine Krippe mit größeren Figuren für Draußen anzuschaffen. Augen und Ohren stets offen, entdeckten sie dann vor drei Jahren auf einem Weihnachtsmarkt in Meppen ihre Traumfiguren, die sie glücklicherweise noch im selben Jahr im Internet bestellen konnten und seitdem den Vorgarten schmücken. Mit einer Größe von rund 80 Zentimetern und zehn bis zwölf Kilogramm schwer stehen sie dort genau richtig.

„Mein Schwiegersohn, Christian Halamoda, und ich haben einen passenden Holzstall gebaut“, sagt Hermann Rolfes. In dem liegt nun das Jesuskind, um es herum Maria und Josef. Davor steht ein Hirte mit seinen Schafen um eine Feuerstelle und die drei Könige sind auf dem Weg, mit Blick auf den Stern, der ihnen den Weg leuchtet. Eine mit Kerzen geschmückte Tanne und weitere weihnachtliche Beleuchtung sorgen ergänzend für eine gemütliche Atmosphäre, klassische Weihnachtslieder, die aus einem kleinen Lautsprecher ertönen, runden das Bild ab.

Immer zum 1. Advent kann die Krippe der Rolfes angeschaut werden, auch nach Heiligabend. Erst Mitte Januar wird sie eingelagert, bis Ende November 2023.

Meemken Betriebsversammlung

Traditionell werden auf dem alljährlichen gemeinsamen Betriebsfest der Firmen Meemken Wurstwaren GmbH und Co. KG, Meemken & Sandmann GmbH sowie Meemken Wurstwaren Nordsachsen GmbH & Co. KG zahlreiche Jubilare geehrt. Die Unternehmensleitung bedankte sich für das Engagement zugunsten der Firmen. Besonders erfreulich sei die langjährige Treue der Mitarbeiter, sagte Rolf Meemken, Geschäftsführer Meemken Wurstwaren Nordsachsen. Seit 35 Jahren im Betrieb tätig sind Wilhelm Bödecker, Detlef Fuhler und Ingrid Hodes. Seit 30 Jahren beschäftigt ist Gertrud Macke. Auf eine 25-jährige Tätigkeit können Alexander Botscharow, Maria Ritscher und Helmut Steenken zurückblicken und auf eine 20-jährige Tätigkeit Stephan Barsties, Frank Gehlenborg, Tatjana Kopp, Duc Tru Pham, Thi Lan Huong Ngo sowie Galina Schneider. Seit zehn Jahren für den Betrieb arbeiten Manuel Abeln, Christoph Gernand, Doris Holtermann, Frank Holtmann, Florian Höhl, Michaela Jöring, Elke Jöring, Marco Lucas, Monika Mechelhoff, Matthias Walter und Elsa Bansmann.

In den Ruhestand konnten verabschiedet werden: Anna Kill, Inge Schnieders, Maria Plüster, Arnoldine Eilers, Hermann Rohjans und Helmut Stotz. Bernd und Rolf Meemken sowie Dirk Meemken bedankten sich bei allen, die in den Ruhestand verabschiedet wurden sowie bei allen Jubilaren.

Heimatverein Mitgliederversammlung

Gehlenberg Der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup ist sehr engagiert. Das wurde auf der Generalversammlung einmal mehr deutlich. Mehrere Vorstandsmitglieder wurden zudem verabschiedet und neue Heimatfreunde wurden gewählt. Der Vorsitzende Wilhelm Olliges wurde in seinem Amt bestätigt, ebenso der Stellvertreter Heinz-Gerd Olliges und der Schriftführer Wilhelm Hömmken. Für Kassenwart Theo Thunert, der für eine Wiederwahl nach 31 Jahren nicht zur Verfügung stand, wurde Hans Wilke in den Vorstand gewählt. Als Beisitzer fungieren weiter Hermann Rolfes, Maria Kramer, Ingrid Alberding, Hans Steenken, Friedrich Breyer, Heiner Wilken, Maria Büsing, Josef Südkamp und Manfred Schute. Zudem wurden Anneliese Luker und Andreas Gronewold für die ausscheidenden Beisitzer Maria Hilling (13 Jahre), Thea Kramer (28 Jahre) und Marianne Rolfes (10 jahre) gewählt.

Der Vorsitzende Wilhelm Olliges berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, in dem auch wegen der noch vorhandenen Einschränkungen nicht alle Vorhaben realisiert werden konnten. Die Mitglieder der Dorfgemeinschaft leisteten dennoch insgesamt mehr als 5000 ehrenamtliche Arbeitsstunden in den verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich um die Versorgung der Gäste, die Vorbereitungen für verschiedene Anlässe und um die Pflege der Anlagen kümmerten, bauliche Maßnahmen begleiteten und notwendige Reparaturen durchführten. Viel Einsatz kostete auch der Neubau der Wagenremise.

Für das neue Jahr sind bereits einige Aktivitäten geplant: Eine Krippenbesichtigung in Vechta mit anschließendem Besuch des Offizialatsarchivs im Januar, im Februar/März eine Wanderung mit einer Betriebsbesichtigung, der Deutsche Mühlentag am Pfingstmontag, im Juni eine Tagesfahrt nach Bremen, eine Fahrradtour im Herbst und der große Markt im September.

Protest gegen Baumfällung

Straßenbau: Nabu protestiert gegen Baumfällung

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„Dieser Baum wird gefällt“ steht auf den Schildern, die Mitglieder des Naturschutzbunds (Nabu) am Freitagnachmittag an vielen Baumstämmen an der Neuscharreler Straße zwischen Gehlenberg und Neuscharrel befestigt haben. Die Bäume sind zur Fällung markiert und sollen Platz machen für den Ausbau der Kreisstraße 147. „Einige der Bäume sind mehr als 100 Jahre alt“, sagte Konrad Thoben vom Nabu Friesoythe. Es seien zwar Nachpflanzungen geplant, doch diese könnten über sehr viele Jahrzehnte nicht so viel CO 2 speichern wie die alten. BILD: Eva Dahlmann-Aulike