Gehlenberg

Bauernmarkt 2

Historisches Angebot live und in Farbe

GROSSVERANSTALTUNG – Bauern- und Handwerkermarkt in Gehlenberg – Viel Sonnenschein und viele Gäste

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Beim historischen Bauern- und Handwerkermarkt in Gehlenberg war am Sonntag bei bestem Spätsommerwetter viel los. BILD: Heiner Elsen
Auch lokalpatriotische Pullover und T-Shirts konnten auf dem Markt gekauft werden. BILD: Heiner Elsen

GEHLENBERG. (els) Alte Autos, noch ältere Trecker, historisches Handwerk oder Papier schöpfen – jede Menge für das Auge bot am Sonntag der historische Bauern- und Handwerkermarkt auf dem Mühlenberg in Gehlenberg. Bei bestem Spätsommerwetter pilgerten schon direkt um 10 Uhr etliche Besucherinnen und Besucher in die kleine Ortschaft. Mit viel Liebe zum Detail hatte die Dorfgemeinschaft zusammen mit dem Heimatverein nach zweijähriger Corona-Zwangspause wieder auf eine kleine Zeitreise am Kulturzentrum eingeladen.

Wetter spielt mit

„Das Wetter spielt uns natürlich absolut in die Karten. Da rechnen wir jetzt mit Tausenden von Besuchern“, sagte Hans Meyer vom Organisationsteam. Und die kamen am Nachmittag in Scharen. „Das besondere an unserem Markt sind auch die zahlreichen Vorführungen. Das ist schon ein Alleinstellungsmerkmal“, sagte Anni Knipper vom Orga-Team. In den vergangenen Tagen war quasi das ganze Dorf auf den Beinen um die Vorbereitungen für den Markt zu treffen. „Wir sind sehr froh, dass der Markt jetzt wieder stattfindet. Zwar gibt es durch Corona auch noch ein paar Ausfälle bei den Anbietern, aber mit 40 Ständen haben wir trotzdem ein sehr breites Angebot“, sagt Wilhelm Olliges vom Heimatverein. Für ihn und seine Mitstreiter ist es ganz wichtig, dass es bei diesem Markt um das historische Handwerk geht. „Wir wollen hier keinen Flohmarkt-Charakter aufkommen lassen“, so Olliges weiter.

Und so sah es vor Ort auch nicht aus. Ob in der Halle oder auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Gelände rund um die Gehlenberger Mühle – zu sehen gab es viel. Unter anderem konnte man sich schon aufs Weihnachtsfest einstimmen – Artikel dafür gab es genug zu kaufen. Abgerundet wurde das Angebot mit Kunst aus Holz und Eisen, Metall, Stoff, Porzellan und Naturmaterialien sowie Honig, Säfte und Marmeladen, Seifen und Pflegemittel aus eigener Herstellung. Um den Kindergarten in Gehlenberg bei seinem Jubiläum finanziell unter die Arme zu greifen habe es zum Beispiel Pullover und T-Shirts zu kaufen – mit einem Gewissen Lokalkolorit. Man konnte sprichwörtlich ankreuzen, ob man aus Gehlenberg, Neuvrees, Neulorup oder wo anders her kommt.

Großes Angebot

Natürlich konnten auch die kleinen Gäste auf ihre Kosten kommen. Während sich Mama und Papa in der neuen Wagenremise eine Tasse Kaffee und frischen Kuchen gönnen konnten, wurde dem Nachwuchs mit Kinderschminken, Hüpfburg und einem neugestalteten Spielplatz viel geboten. Und natürlich musste auch keiner hungrig oder durstig nach Hause gehen. Ob Folienkartoffel, Bratwurst, Steaks oder Waffeln – auch im Punkt Essen wurde viel geboten.

Bauernmarkt

Handwerkskunst wie in alten Zeiten

BAUERNMARKT – Papier herstellen und alte Landwirtschaftsmaschinen in Gehlenberg erleben

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Landwirtschaft wie früher: Bei dem Bauern- und Handwerkermarkt im Kulturzentrum Mühlenberg in Gehlenberg können Besucher in die Vergangenheit blicken. BILD: Anni Knipper

GEHLENBERG. (kp) Ein Blick in die Vergangenheit: Bei dem Gehlenberger Bauern- und Handwerkermarkt am kommenden Sonntag, 25. September, können Besucher Teil des bäuerlichen Brauchtums aus vergangener Zeit werden. Es können unter anderem alte Handwerksmaschinen im Einsatz beobachtet und eigenes Papier hergestellt werden. Eine Volkstanzgruppe und ein buntes Kinderprogramm sollen zusätzlich für Stimmung sorgen, teilt die Dorfgemeinschaft mit. Der Eintritt ist kostenlos.

Alte Maschinen

Ab 10 Uhr lädt die Dorfgemeinschaft zum Frühstück mit frischem Brot aus einem alten Steinbackofen ein. Nachmittags wird eine Backgruppe in dem alten Steinofen auch Butterkuchen backen.

Am Markttag werden stündlich handwerkliche Kunst und altes Brauchtum. Das Drechseln und Sägen von Holz mit alten Landwirtschaftsmaschinen, liefert einen Einblick in die bäuerlichen Arbeiten vergangener Zeit. Die „Oldtimer-Lüe aus Molbargen-Dwargte“ werden mit Oldtimer-Traktoren und einer Dreschmaschine anreisen und ebenfalls Vorführungen anbieten: Der Roggen ist bereits vor einigen Wochen mit dem Fella-Bindemäher gemäht worden und der Wagen mit Roggengarben steht zum Dreschen bereit.

Ein alter Kartoffelroder wird zudem die Früchte ans Tageslicht befördern und sie zum Einsammeln auswerfen. Die im Frühjahr gepflanzten Kartoffeln werden am Markttag von den Jugendlichen des Ortsjugendringes und der Landjugend mit einem alten „Tüwwekenwaiher“ sortiert und verkauft. Vor Ort ist auch eine Spinngruppe aus Neuscharrel, die vorführt, wie aus Schafwolle Garn entsteht und weiterverarbeitet wird.

Eine Vielzahl von Produkten wird zum Kauf angeboten: Kunstwerke aus Holz oder Holz mit Eisen, Metall, Stoff, Porzellan und Naturmaterialien sowie Honig, Säfte und Marmeladen, Seifen und Pflegemittel aus eigener Herstellung.

Papiermacher engagiert

Als weitere Attraktion können Besucher ihr eigenes Papier wie vor 200 Jahren herstellen. Dazu hat die Dorfgemeinschaft Gehlenberg den Papiermacher Willi Kus aus Dörpen engagiert. „Erleben und erfahren Sie den spannenden Weg vom Rohstoff zum Papier“, verspricht Kus. Er fertigt Papier aus alter Kleidung, aus Gras oder Heu, Seetang, Holz oder aus Zwiebelschalen und fasziniert damit nicht nur Kinder, sondern auch zahlreiche Erwachsene.

Gegen 15 Uhr wird eine Volkstanzgruppe aus Ellerbrock auftreten. Kinder werden auch auf ihre Kosten kommen: Der Ortsjugendring bietet Kinderschminken an und es werden eine Hüpfburg, ein großer Sandkasten mit Rutsche, eine Schaukel und weitere Spielgeräte zur Verfügung stehen.

Für das leibliche Wohl werden zahlreiche Aussteller und Straßengemeinschaften mit Pommes und Bratwurst, Currywurst, Steaks, Hamburger, Folienkartoffeln, Waffeln und Eis sorgen.

Neuer Kreiskönig kommt aus Gehlenberg

Kampe Die gekrönten Häupter der Schützenvereine im Schützenkreis „Alter Amtsbezirk Friesoythe“ waren mit ihrem Gefolge jetzt in Kampe zusammengekommen, um aus ihrer Mitte die besten Schützinnen und Schützen sowie die neuen Kreiskönige zu ermitteln. Auf der Anlage des gastgebenden Schützenvereins Kampe-Ikenbrügge gab es spannende und faire Wettkämpfe.

Unter der Leitung von Präsident Olaf Eilers, Kreissportleitern Maria Eilers, Stellvertreterin Annika Henken, sowie dem gastgebenden Vorsitzenden Markus Stoff, waren zunächst am Nachmittag die Jugendlichen an der Reihe, um das Königspaar auf Schützenkreisebene zu ermitteln. 48 Jugendliche aus zwölf Vereinen nahmen an dem Wettstreit teil.

Neues Jugendkönigspaar

Nach der Auswertung der Schießergebnisse wurden Sebastian Kemper vom Schützenverein Altenoythe und Sina Schütte vom Schützenverein „Hubertus“ Scharrel als neues Jugend-Kreiskönigspaar proklamiert. Kemper erzielte 50,3 Ringe, Schütte 51,3 Ringe. Erster Ritter ist Dirk Eihusen vom Schützenverein Altenoythe (49,9), zweiter Ritter Jury Barban von der Schützengilde Barßel (49,6). Erste Hofdame ist Laura Waterkamp vom Schützenverein Altenoythe (50,7), zweite Hofdame ihre Vereinskollegin Talea Stoff (49,9).

Auch der Lichtpunktkönig wurde ausgeschossen. Bei den Mädchen gewann Emma Heyen vom Schützenverein Neuland mit 50 Treffern, bei den Jungen Lennox Büscherhoff von der Gilde Barßel mit 44,5.

Recht spannend verliefen die Wettkämpfe bei den Erwachsenen. Insgesamt schossen 75 Grünröcke aus zwölf Vereinen. Es sei eine sehr starke Beteiligung gewesen, freute sich Präsident Eilers. Sowohl Kreiskönig als auch Kreiskönigin kommen vom Schützenverein Gehlenberg.

51,5 Ringe

Den Titel des Kreiskönigs sicherte sich Klaus Kramer mit 51,5 Ringen. Mit der gleichen Trefferzahl wurde Arno Marks von „Gut Ziel“ Strücklingen erster und Martin Kuck von „Hubertus“ Scharrel zweiter Ritter. Hier fiel die Rangfolge im Stechen.

Neue Kreiskönigin ist Daniela Lüker mit 50,4 Ringen, erste Hofdame Annika Henken vom Schützenverein Kampe-Ikenbrügge (51,6), zweite Hofdame Annette Brinkmann von der Gilde Barßel (51,4).

Kreiskönig und Kreiskönigin konnten nur regierende Majestäten werden. Um den Titel Hofdame oder Ritter konnten sich alle anderen Mitglieder der Königshäuser bewerben. Seinen Dank sprach Präsident Eilers dem Schützenverein Kampe-Ikenbrügge und seinem ersten Vorsitzenden Stoff für die Durchführung des Wettkampfers und die gute Verpflegung aus.

Zeltlager des OJR

Halenhorst /Gehlenberg Fröhlich und bunt war es auf dem Festival des Ortsjugendringes Gehlenberg/Neuvrees im einwöchigen Zeltlager in Halenhorst. Ein DJ und verschiedene Acts sorgten für die passende Stimmung zum Tanzen und Feiern. Dazu gab es Cocktails, einen Stand für selbstgebastelte Armbänder sowie Fingermalfarben zum selbst bemalen. Mit dem Werfen von Holifarben wurde das Festival beendet.

Erste Wimpeldiebe

Gleich zu Beginn des Zeltlageraufenthaltes wurde die Gruppe von den ersten Wimpeldieben überrascht. Der Wimpel konnte aber nach erfolgreichen Verhandlungen wieder aufgehängt werden. Auch dieses Jahr hatten die Kinder viel Spaß bei der Olympiade, bei den Tageschallenges und besonders beim Spiel „Mein Betreuer kann…“. Bei diesem Spiel hatten die Betreuer verschiedene Aufgaben zu erfüllen, die Kinder konnten dabei auf ihren Betreuer setzen und fieberten gespannt mit. Eine der Aufgaben war das Erfühlen eines Gewichtes mit dem Bauch.

Doch auch die unterschiedlichen Gesellschaftsspiele wie Kuhhandel, Vier gewinnt, Stille Post Extrem waren natürlich mit dabei. Das sehr beliebte Zeltlagerspiel Werwölfe wurde in großen Runden gespielt, wobei die jüngsten Teilnehmer gleich die alte Tradition kennenlernen durften und ein tolles Gemeinschaftsgefühl erlebten.

Sehr gute Stimmung

Die Stimmung war immer sehr gut und es wurde an jedem Abend der Lagertanz getanzt, der von den ältesten Kindern vorbereitet wurde. Am Lagerfeuer wurden die selbstgedichteten Lieder, von der Gitarre begleitet, mitgesungen. Spiele am Lagerfeuer und Stockbrot durften auch nicht fehlen.

Doch wer jetzt denkt, dass man bei so viel Spaß auch mal müde sein müsste und in der Nacht dann endlich schlafen gehen könnte, der hatte nicht damit gerechnet, dass die Kinder bei der Nachtwanderung und beim Nachtspiel aktiv sein mussten.

Feldbrand in Gehlenberg

Nordkreis Ein Feld in Gehlenberg ist am Samstag, 13. August, gegen 18.28 Uhr in Brand geraten. Die Freiwillige Feuerwehr Gehlenberg berichtet, dass sie bei der Anfahrt schon die starke Rauchentwicklung sehen konnte. Ein halbes Feld sowie Teile der Böschung habe in Flammen gestanden, der Brand habe sich schnell ausgebreitet. „Wir begannen sofort mit den Löscharbeiten. Mit vereinten Kräften bekämpften wir mit unseren Wasserwerfer, den Löschrucksäcken, einigen Feuerpatschen und zwei Schnellangriffsschläuchen das Feuer, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern“, heißt es weiter im Feuerwehrbericht. Angesichts der trockenen Wetterlage weist die Feuerwehr noch einmal daraufhin, dass schon eine weggeworfene Zigarette leicht einen Brand auslösen könne. Sie appelliert: „Achtet bitte darauf, die Brandschutzbedingungen einzuhalten.“ Schon bei einem kleinen Feuer sollten Zeugen lieber sofort die 112 anrufen, um Schlimmeres zu verhindern. „Wir sind immer für euch Einsatzbereit“, sagt die Feuerwehr Gehlenberg.

Ausflug der Landfrauen

Die Landfrauen aus Gehlenberg, Neuvrees und Hilkenbrook trafen sich bei schönstem Wetter am Heimathaus in Hilkenbrook, um eine gemeinsame Fahrradtour zu starten. Über den Pielsteert ging die Fahrt zum Roten Steine Weg in Lorup. Nach einigen weiteren Kilometern kam die Fahrradgruppe bei Swartenwillsine Ponderosa an. Ein Garten, der zum Staunen, Entdecken und Verweilen einlädt. Die nächste Veranstaltung des Landfrauenvereins Gehlenberg-Neuvrees-Hilkenbrook ist nach der Sommerpause geplant. Im Oktober findet dann der beliebte Weinabend mit Autorenlesung im Heimathaus Hilkenbrook statt.

SVG 1. Herren

Gehlenberg Der Kreisligist SV Gehlenberg verpflichtete in diesem Sommer einen neuen Trainer. Horst Schrapper steht nun auf der Kommandobrücke. Der erfahrene Trainer ist mit Feuereifer bei der Sache: „Mir macht die Arbeit hier großen Spaß. Mir steht eine richtig gute Truppe zur Verfügung. Zudem habe ich ein Trainerteam, dass mich super unterstützt. Auch der Betreuer steht mit Rat und Tat zur Seite.“ Schrapper, der in der vergangenen Saison den SV Nikolausdorf coachte, hat bei seinem Amtsantritt nicht alles auf links gedreht. „Ich habe in die Mannschaft reingehorcht, und mir so ein Bild gemacht“, sagt Schrapper.

Konkurrenzkampf

Ihm steht ein großer Kader zur Verfügung, und dadurch wird der Konkurrenzkampf quasi automatisch entfacht. Nahezu alle Positionen seien doppelt besetzt, freut sich der Trainer. Was das Spielsystem betrifft, sei man ebenfalls variabel. Zudem verfüge die Mannschaft gleich über mehrere offensivstarke Spieler. „Dadurch verteilt sich das Toreschießen auf mehrere Schultern und wir sind somit für die Gegner schwer auszurechnen“, sagt Schrapper. Dass ab dieser Saison fünf Auswechselungen erlaubt sind, befürwortet der Gehlenberger Trainer. „Das kommt uns schon entgegen. Schließlich haben wir einen großen Kader. Außerdem finde ich es gut, wenn man die Chance hat, frische Leute ins Spiel zu bringen. Somit hält man auch die Spieler bei Laune, wenn diese ihre Einsatzzeit bekommen“, so Schrapper.

Auf eine volle Tribüne hoffen die Verantwortlichen und Spieler des SV Gehlenberg auch in dieser Saison.Foto: NWZ-Archiv

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Das Wappen des SV GehlenbergFoto: Privat

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Fußballobmann Andreas Fortwengel (links) begrüßte Anfang Juni dieses Jahres den neuen Trainer des Fußball-Kreisligisten SV Gehlenberg, Horst Schrapper.Foto: Verein

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Zum Ligauftakt geht es für Schrapper und seine Mannen auf eigenem Platz gegen den SV Peheim. Nicht nur auf dem Papier eine bockstarke Aufgabe für die Hausherren. Zumal die Peheimer zu den Clubs gehören, mit denen viele Experten der Liga eine Platzierung im oberen Tabellendrittel zu trauen. Für Schrapper ist der SV Peheim zugleich nicht irgendein Verein. „Mit dem SV Peheim verbinde ich viele Erinnerungen. Ich habe lange für den Club gespielt“, berichtet Schrapper. Doch zu sehr auf die jeweiligen Gegner schauen, will er dann auch nicht. „Wir müssen zusehen, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Ich rechne mit einer Saison, in der es keinen richtigen Top-Favoriten auf den Titel geben wird. Mehrere Teams werden um die Meisterschaft spielen“, meint Schrapper.

Kader vom SV Gehlenberg

Zugänge: Simon Behnen (A-Junioren, Hansa Friesoythe), Jan Gerd Bruns, Marcel Lammers, Bernd Olliges (alle eigene Jugend).

Abgänge: Fehlanzeige.

Tor: Michael Norrenbrock, Lukas Steenken, Tobias Vahrmann und Jan Gerd Bruns.

Abwehr: Jannes Beenken, Hannes Behnen, Jannes Behnen, Florian Frerichs, Daniel Meyer, Sebastian Meyer, Jann Reiners, Julian Schade.

Mittelfeld: Oliver Behnen, Simon Behnen, Vitali Heidt, Dennis Heymann, Timo Kramer, Matthias Lukas, Lucas Meyer, Jan Pohlabeln, Bernd Olliges, Tobias Tiefringer.

Sturm: Janek Fortmann, Justin Heinz, Marcel Lammers, Rene Meemken, Jan Olliges, Marvin Pünter, Thomas Steenken.

Trainer: Horst Schrapper.

Co-Trainer: Daniel Windt.

Torwarttrainer: Bastian Haase, Patrick Janßen.

Betreuer: Michael Thyen.

Saisonziel: oberes Tabellendrittel.

Meistertipp: SV Peheim, SV Harkebrügge.

Frauenfußball FSG

Gehlenberg /Hilkenbrook /Rastdorf Seit der Saison 2016/2017 spielen die Frauen die FSG Gehlenberg-Neuvrees/Hilkenbrook/Rastdorf in der Bezirksliga, damals war Siegfried Kleinau Co-Trainer, der zur Saison 2020/2021 den Chef-Posten übernahm. Lediglich ein Punkt- und ein Bezirkspokalspiel fand für ihn mit seiner Mannschaft coronabedingt bei seinem damaligen Saisondebüt statt. Dafür ging es dann in der vergangenen Spielzeit 2021/2022 richtig los. Mit Platz zwei (36:30-Tore, 45 Punkte) hinter dem klar überlegenen Team von BW Lohne (89:13-Tore, 59 Punkte) war die Ausbeute sehr gut.

„Ich bin sehr zufrieden, denn zu Beginn der vergangenen Spielzeit hatten wir mit einigen Personalproblemen zu kämpfen gehabt“, sagte Kleinau, der auf Anja Kollmer, Maria Weber und schwangerschaftsbedingt früh einige Kräfte mittel- und langfristig ersetzen musste, und so erst am siebten Spieltag erstmals Platz zwei erreicht wurde. Großer Vorteil bei der FSG in der Situation war der Rückgriff auf die A-Juniorinnen. So haben sich für die kommende Spielzeit Vanessa Südkamp (Abwehr), Julia Hanekamp (Angriff) und Elisa Werner (mit elf Saisontreffern beste FSG-Schützin) quasi zwangsläufig an die Frauen-Bezirksliga gewöhnen müssen und können. Allerdings fehlt dieser Rückgriff in der kommenden Saison, da es keine A-Juniorinnen-Mannschaft gibt, stattdessen höchstens auf die eigene Reserve (1. Kreisklasse Nord) vielleicht zurückgreifen werden könnte, falls wieder Ausfälle drohen. So fiel die FSG im Verlauf der Saison nicht ab, blieb stattdessen oben dran und wurde Vizemeister in der Bezirksliga Mitte.

Zwei Abgänge

Die Fluktuation im Kader hielt sich im Rahmen. Mit Mittelfeldspielerin Katharina Lucker vom SC Kampe/Kamperfehn gab es eine Neuzugängerin, die sich aber erst an das höhere Niveau gewinnen muss. Mit Nina Wöste, die verletzungsbedingt aufgehört hat und mit Angreiferin Simone Waldecker (FC Sedelsberg) gab es zwei Abgänge. „Nach zwei Vize-Meisterschaften in den normal absolvierten Spielzeiten haben wir natürlich jetzt die Meisterschaft im Blickfeld“, sagt Kleinau. Ob die FSG dann den Aufstieg wahrnehmen würde, ist zumindest zweifelhaft. Denn einen noch höheren Aufwand, zumal viele Spielerinnen auch studienbedingt von weiter herkommen, wird die Mannschaft wohl nicht investieren wollen.

Doch die Konkurrenz ist ohnehin stark genug mit Vechta und Osnabrück. Klares Ziel ist, laut Kleinau, weniger Gegentore zu bekommen, denn im Angriff sieht er sein Team sehr gut aufgestellt. So mussten in der vergangenen Saison, personell bedingt, Lina Hansen und Isabelle Sommerer notgedrungen in der Defensive aushelfen, statt auf Torejagd zu gehen. Aushelfen im Tor wird Maren Peternel, falls Ines Hachmöller als einzige etatmäßige Torhüterin ausfallen würde.

Staffeltag in Oldenburg

Zwar findet der Staffeltag in der Bezirksliga Mitte erst am Samstag, 6. August, beim Post SV Oldenburg statt, allerdings steht für die FSG der erste Spieltag schon fest, wenn es am Sonntag, 28. August, zu BW Langförden geht. Zuvor am Sonntag, 14. August, tritt die FSG um 13 Uhr zum ersten Bezirkspokalspiel bei der SG Brinkum/Holtland an. Somit hat Trainer Kleinau, der am 15. Juli mit der Vorbereitung begann, noch genügend Zeit, sein Team auf die kommende Saison einzustellen, wobei sein Augenmerk auf der Abwehrarbeit und der Stabilisierung des 4:3:3-Systems liegen wird. Da besteht noch reichlich Arbeit, wie das 0:5 (0:2) im ersten Testspiel bei der SG Elisabethfehn/Harkebrügge zeigte, als Vivien Lünemann (10.), Tracy Jane Arthur (13., 77.), Joelina Becker (81.) und Jennifer Sibum (87.) für die SG getroffen hatten. Die SG war in der Bezirksliga Nord ebenfalls Zweiter geworden, aber nur ganz knapp an Meisterschaft und Aufstieg gescheitert. Zwei Tage später allerdings lief es für die FSG schon wesentlich besser, gab es einem 1:0 (1:0)-Erfolg gegen den SV Ems Jemgum (Bezirksliga, Staffel Nord) Torschützin war Alina Völker (26.).

Kader der FSG

Zugänge: Katharina Lucker (SC Kampe-Kamperfehn).

Abgänge: Simone Waldecker (FC Sedelsberg), Nina Wöste (hört verletzungsbedingt auf).

Der Kader:

Tor: Ines Hachmöller.

Abwehr: Claudia Strenge, Anja Kollmer, Franziska Wempe, Maren Peternel, Vanessa Südkamp, Carmen Finken, Jennifer Plaggenborg.

Mittelfeld: Jennifer Heidt, Lina Hansen, Wiebke Bley, Isabelle Sommerer, Alina Völker, Katharina Lucker, Lisa Suhle, Julia Utesch, Jessica Waldecker.

Angriff: Stefanie Völker, Elisa Werner, Julia Hanekamp, Maike Berssen, Maira Weber.

Trainer: Siegfried Kleinau.

Co-Trainerin: Alina Völker.

Saisonziel: Platz 1 bis 3.

Meisterschaftstipp: FSG Gehlenberg-Neuvrees/Hilkenbrook/Rastdorf.

Getreideernte früher

Ernte mit historischen Maschinen

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Traktoren aus dem vergangenen Jahrhundert und ein Mähbinder aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg waren auf einem Getreideacker zu sehen und lockten zahlreiche Passanten an, die sich das Geschehen aus der Nähe anschauen wollten. Mitglieder der Dorfgemeinschaft Gehlenberg hatten sich dort eingefunden, um die Getreideernte mit alten Maschinen noch einmal lebendig werden zu lassen. Der „Fella Lagebindemäher“ wurde in den 1950er und 1960er Jahren bei der Getreideernte eingesetzt, beendete das mühselige Binden der Garben von Hand und schuf damit eine erhebliche Erleichterung für die Arbeit in der Landwirtschaft. Anfangs mussten drei Pferde angespannt werden, um das relativ schwere Gerät über den Acker zu ziehen, später wurden sie durch die Traktoren ersetzt. Allerdings mussten die Garben noch zum Trocknen in sogenannten „Hocken“ aufgestellt werden, dann in den Scheunen gelagert und schließlich mit einer Drehmaschine gedroschen werden. Die rasche Entwicklung im Maschinenbau brachte dann aber schon nach ein paar Jahrzehnten die ersten Mähdrescher auf den Markt, die die Handarbeit weitgehend überflüssig machten. Da der Roggen auf dem Feld in Gehlenberg schon sehr ausgereift und trocken war, wurden die Garben unmittelbar nach dem Mähen auf einen alten Ackerwagen geladen und sollen dann am letzten Sonntag im September beim Handwerker- und Bauernmarkt gedroschen werden. BILD: Anni Knipper

Müllsammelaktion der Grundschule

Gehlenberger Grundschüler sammeln im Ort Müll

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Im Rahmen der Projekttage zum Thema Umwelt besuchten die Kinder der Grundschule Gehlenberg mit ihren Lehrerinnen auch das Kulturzentrum auf dem Mühlenberg. In der Schule hatten sie sich mit dem Thema Müll und Mülltrennung beschäftigt. Bei einer Müllsammelaktion im Ort legten die Kinder im Kulturzentrum eine Pause für ein Picknick ein. Während der Projekttage wurde auch ein Insektenhotel gebaut. BILD: Anni Knipper