Gehlenberg stellt sich vor

Hans Meyer: In Gehlenberg ist man gut versorgt

Das Dorf bietet Lebensqualität durch Ehrenamt und Gemeinsinn. Doch auch Kultur und Sport sind für Hans Meyer wichtige Gründe, gern in Gehlenberg zu leben.

Ausgezeichnet: Im vergangenen Jahr wurde Gehlenberg Sieger des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Darüber freute sich nicht nur Hans Meyer, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Gehlenberg. Fotos: Bernd Götting

Ausgezeichnet: Im vergangenen Jahr wurde Gehlenberg Sieger des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Darüber freute sich nicht nur Hans Meyer, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Gehlenberg. Fotos: Bernd Götting

Wenn Hans Meyer durch sein Heimatdorf Gehlenberg spaziert, erklärt er Besuchern gerne die gut ausgeprägte Infrastruktur und das kulturelle Leben und fügt schon mal scherzhaft hinzu: „Und verhungern muss man hier auch nicht, wir haben gute Gastronomie.“ Dass dieser Spruch keinesfalls einen möglichen Versorgungsmangel kaschieren soll, ist völlig klar. Vielmehr wird durch diese Aussage des Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft deutlich, welchen Anspruch er und seine Mitstreiter an die nahezu tägliche Arbeit für „ihr“ Dorf Gehlenberg haben.

Vieles im Denken und Handeln der Gehlenberger hat seinen Ursprung in der jüngeren Geschichte des Ortes. Landschaftlich auf dem Hümmling gelegen, war Gehlenberg bis zum 1. März 1974 eine eigenständige Gemeinde und gehörte zum Landkreis Aschendorf-Hümmling. Mit der niedersächsischen Gebietsreform kam Gehlenberg in den Landkreis Cloppenburg und gehört seitdem als Dorf zur Stadtgemeinde Friesoythe.

Diese „Degradierung“ haben die meisten Gehlenberger inzwischen sicherlich überwunden, aber der Stolz und der Wille, in einem vollständigen und funktionierenden Gemeinwesen zu leben, sind ausgeprägt wie eh und je. Oft und gerne wird auch heute noch zitiert, dass Gehlenberg als schuldenfreie Gemeinde der Stadt Friesoythe zugeschlagen wurde. Heute hingegen habe jeder Gehlenberger eine vierstellige Pro-Kopf-Verschuldung zu tragen. Doch diese Sprüche sollten keinesfalls zu dem Eindruck führen, dass die Gehlenberger nur in der Vergangenheit verhaftet sind.

Wohnen und Pflege: Das neue Seniorenzentrum.
Wohnen und Pflege: Das neue Seniorenzentrum.

Dafür sind die Entwicklungen in der Gegenwart eindeutig zu positiv. „Als Gehlenberger kann man von der Kindheit bis ins hohe Alter sein ganzes Leben hier im Dorf verbringen und dabei ein ausgefülltes Freizeit- und Kulturprogramm genießen“, fasst Hans Meyer die Qualitäten seines Ortes zusammen.

Gehlenberg verfüge über einen modernen Kindergarten mit zwei Krippengruppen. Nicht weit davon entfernt liege die Grundschule, ausgestattet mit einem neuartigen Soccerfeld, das von den Jüngsten im Dorf ausgiebig genutzt werde. „Die Zahlen für unsere Grundschule entwickeln sich gut. Die Schule könnte auf lange Sicht wieder zweizügig werden“, berichtet Meyer, der vor seiner Pensionierung selbst als Lehrer gearbeitet hat. In Sichtweite der Schule steht das Seniorenzentrum St. Catharina, die jüngste Errungenschaft des Dorfes. Hier werden Tagespflegeplätze angeboten, ebenso wie eine betreute Wohngemeinschaft und mehrere Seniorenwohnungen. Laut Hans Meyer werde sich beim Seniorenzentrum in Verbindung mit dem Dorfpark noch einiges tun, weil Gehlenberg zusammen mit anderen Dörfern aus der Stadtgemeinde Friesoythe in das Modellvorhaben „Soziale Dorferneuerung“ des Landes Niedersachsen aufgenommen wurde.

Zugepackt: Unternehmen und Bürger arbeiten in Gehlenberg Hand in Hand, wie z. B. beim Bau von Sportanlagen.
Zugepackt: Unternehmen und Bürger arbeiten in Gehlenberg Hand in Hand, wie z. B. beim Bau von Sportanlagen.

Doch auch Kultur und Sport sind für Hans Meyer wichtige Gründe, gern in Gehlenberg zu leben. Eine vollständig ausgestattete Sporthalle sowie moderne Fußballplätze bieten Raum für Sportarten wie Fußball, Tischtennis, Turnen, Gymnastik, Kickern und Leichtathletik. Prunkstück ist dabei die sehenswerte Tribüne an den Fußballplätzen. Seit rund 13 Jahren gibt es das Kulturzentrum Mühlenberg, das gemeinsam von der Dorfgemeinschaft Gehlenberg und dem Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup betrieben wird. Auf dem „Berg“ im Schatten der historischen Mühle wurde nach und nach ein Ensemble historischer Gebäude angesiedelt, wie Backhaus, Sägereimuseum, Schmiede oder ein Ringofen. Hier steht auch gut sichtbar eine über 2 Meter große Stele, die belegt, dass Gehlenberg im vergangenen Jahr Sieger des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ wurde.

Und so ließen sich noch viele Merkmale auflisten, die das Hümmling-Dorf auszeichnen, die jedoch alle auf den zentralen Wesenskern der Gehlenberger verweisen: „Wir sind stark in der Gemeinschaft, stark im Ehrenamt und im Willen, unser Dorf weiterzuentwickeln. Dabei helfen uns die gute Integration von Menschen vieler Nationen und der beispielhafte Zusammenhalt der Generationen“, bringt es Hans Meyer auf den Punkt.

Oldtimer unter der Mühle

120 Oldtimer auf Tour durch das Oldenburger Münsterland

Beim OM Charity Run trafen sich Old- und Youngtimer-Fans zu einer Fahrt für einen guten Zweck. Auf der 89 Kilometer langen Strecke schlängelte sich die Kolone durch den Landkreis Cloppenburg.

Fest für Oldtimer-Fans: 120 Autos aus den 1950er bis 1990er Jahren trafen sich am Sonntag zum OM Charity Run, einer Tour von Lastrup über Gehlenberg ins Cloppenburger Museumsdorf. Foto: Stix

Fest für Oldtimer-Fans: 120 Autos aus den 1950er bis 1990er Jahren trafen sich am Sonntag zum OM Charity Run, einer Tour von Lastrup über Gehlenberg ins Cloppenburger Museumsdorf. Foto: Stix

Ein H-Kennzeichen für historische Fahrzeuge war fast schon Standard beim OM Charity Run am Sonntag (15. Mai). Jünger als 30 Jahre jedenfalls war keines der 120 Fahrzeuge, die sich um 11 Uhr in Lastrup auf den Weg durch den Landkreis Cloppenburg machten. 89 Kilometer legten die gut 300 Fahrer und Beifahrer in ihren automobilen Schätzen zurück – immer auf Nebenstraßen und nie schneller als 60 Stundenkilometer.

Patrick Kordes aus Lastrup, der den OM Classic Run gemeinsam mit dem Friesoyther Michael Schiwy und Andreas Kathmann (Lastrup) organisiert hatte, war mit der Resonanz auf die Veranstaltungsankündigung mehr als zufrieden. „Beim letzten Mal hatten wir 70 Autos, diesmal 120 und weit mehr Mitfahrer“, sagte er beim Zwischenstopp an der Alten Mühle in Gehlenberg.

Das Gros der Teilnehmer stammte aus der Region, doch es waren auch Kennzeichen aus anderen Städten und Landkreisen zu sehen. Die weiteste Anreise hatten Jürgen und Hannelore Noglich auf sich genommen. Sie waren am Vortag aus Düsseldorf angereist, um mit ihrem VW Cross Country, Baujahr 1992, am Charity Run teilzunehmen. „Das ist die erste Oldtimerfahrt meines Lebens“, gesteht Jürgen Noglich. „Es macht richtig Spaß und ist total toll.“

Benzingespräch über die Vor- und Nachteile des Wankelmotors

Etwas mehr Erfahrung mit Oldtimer-Treffen hat Johannes Knuck. Der Oldtimer-Fan arbeitet beim Verbund Oldenburger Münsterland, der die Veranstaltung unterstützte. „Man kann die Region eben nicht nur mit dem Rad, sondern eben auch ganz entspannt mit dem Oldtimer erkunden“, sagt er. Besonders begeisterte ihn die Mischung aus Jung und Alt – bei den Fahrzeugen wie auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Das erlebt man anderswo so nicht“, betont er. Knuck selbst war mit seinem NSU RO 80, Baujahr 1978, unterwegs. Beim Benzingespräch ging es denn auch in erster Linie um die Vor- und Nachteile des Wankelmotors, der im RO 80 arbeitet.

Die Gehlenberger Mühle war am Sonntag, 15. Mai, Treffpunkt von Oldtimer-Fans des Oldenburger Münsterlandes.
Foto: Stix

 

Seniorenzentrum St. Catharina

Altenheim mit einer Besonderheit

PFLEGE – Seniorenzentrum St. Catharina in Gehlenberg verbindet zwei Bistümer

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Schauen optimistisch nach vorn (von links): Heinz Winkler, Nicole Sibum (beide Kirchenvorstand), Kerstin Cordes (Pflegedienst Hümmling), Doris Meyer (Sozialstation St. Marien), Birgit Gebken (Einrichtungsleiterin) und Dr. Beate Schulte (Caritas St. Martinus Pflege GmbH). BILD: Carsten Bickschlag

GEHLENBERG. (BIC) Die Lage des Seniorenzentrums St. Catharina in Gehlenberg ist wirklich schön. Das dreigeschossige Gebäude ist umgeben von großen Bäumen, quasi im Garten befindet sich der großzügige Dorfpark und vor der Tür auf der anderen Straßenseite steht die Kirche St. Prosper. Nach jahrelangen Planungen und Vorbereitungen des 2,2 Millionen Euro teuren Projektes konnte die Kirchengemeinde als Bauherrin und Initiatorin das Gebäude vor rund einem Jahr an die Betreiber übergeben.

Dabei wurde vor allem auf die besondere Konstellation Rücksicht genommen, dass die Kirchengemeinde Gehlenberg zum Bistum Osnabrück, der Ort aber politisch zur Stadt Friesoythe, die im Bistum Münster liegt, gehört.

Um beides zu vereinen, wurde der sehr seltene bis einmalige Vorstoß unternommen, das Seniorenzentrum von Einrichtungen beider Bistümer betreiben zu lassen, der Caritas St. Martinus Pflege GmbH und der Sozialstation des St. Marienstiftes Friesoythe. Und das klappe hervorragend, heißt es seitens der beiden Betreiber. „Wir bereichern uns gegenseitig“, sagt etwa Dr. Beate Schulte, Geschäftsführerin der Caritas St. Martinus Pflege GmbH.

Drei Bereiche

Das Seniorenzentrum ist in drei Bereiche gegliedert. In der Tagespflege, die sich im Erdgeschoss befindet, gibt es insgesamt 18 Plätze. Derzeit werden dort von Montag bis Mittwoch und am Freitag Seniorinnen und Senioren von 8 bis 18 Uhr betreut. Geplant ist zudem, einmal im Monat einen Samstag und/oder Sonntag ins Angebot aufzunehmen. Die Tagespflege soll die häusliche Versorgung ergänzen und die pflegenden Angehörige tageweise entlasten. „Hier sind auch noch einige Plätze frei“, sagt Einrichtungsleiterin Birgit Gebken.

Im ersten Stock gibt es eine ambulante Wohngemeinschaft. Hier können zwölf ältere Menschen zusammenleben und ihren Alltag gemeinsam oder individuell bis zum Lebensende selbst bestimmen.

Je nach Bedarf können Pflegeleistungen in Anspruch genommen werden. Auch hier sind noch Plätze frei. Im zweiten Geschoss sind fünf Wohnungen mit Größen zwischen 50 und 60 Quadratmetern für ein betreutes Wohnen eingerichtet. Diese Wohnungen sind bereits alle vermietet.

Gut angelaufen

Insgesamt sei man mit dem Start der Einrichtung ganz zufrieden. „Es ist gut angelaufen“, sagte Doris Meyer von der Sozialstation St. Marien. „Corona hat alles aber weit zurückgeworfen“, gibt Heinz Winkler vom Kirchenvorstand zu bedenken.

Viele ältere Leute hätten aufgrund der strengen Corona-Regeln nicht in ein Heim gewollt. Jetzt stelle sich die Situation deutlich entspannter dar und „jetzt schauen wir voller Zuversicht nach vorne“, so Winkler.

Soziale Dorfentwicklung

Projekte bereichern Friesoythes Zukunft

ORTSENTWICKLUNG – Dorfregionen „Friesoythe-Süd“ und „Kanaldörfer“ stellen Fördermöglichkeiten vor

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Viele Verbesserungsvorschläge gab es für den Dorfpark in Gehlenberg. BILD:

FRIESOYTHE. (LW) Friesoythe soll auch in Zukunft lebenswert bleiben. Deshalb laden die Dorfregion „Friesoythe-Süd“ und die Region „Kanaldörfer“ interessierte Bürgerinnen und Bürger zu öffentlichen Präsentationen der bisher angestoßenen Projekte ein.

Die Dorfregion Friesoythe-Süd, bestehend aus den Ortschaften Neuvrees, Markhausen, Thüle und Gehlenberg, engagiert sich seit 2020 in gemeinsamen Projekten des Modellvorhabens „Soziale Dorfentwicklung“. Um der breiten Bevölkerung in den Ortschaften die geplanten Projekte sowie die zukünftig bestehenden Fördermöglichkeiten vorzustellen, laden die Stadt Friesoythe und die Planungsbüros „pro-t-in“ und „Honnigfort & Brümmer“ alle Interessierten am 9. Mai um 18 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus in Markhausen, Mittelthüler Straße 6A, ein.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, hätten die Bewohnerinnen und Bewohner mit zahlreichen Klein- und Kleinstprojekten bewiesen, dass sie gemeinsam Ideen entwickeln und umsetzen können. In allen Ortschaften seien so genannte Dorfmoderatoren ausgebildet worden: Sie dienen in den Ortschaften als Ansprechpartner, sollen die Kommunikation und die Beziehungssysteme im Dorf verbessern und stehen dabei in engem Austausch mit der Stadtverwaltung.

Region Kanaldörfer

Die Region „Kanaldörfer“ ist 2020 in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Diese umfasst die Ortsteile Edewechterdamm, Heinfelde, Ahrensdorf, Kampe, Ikenbrügge, Kamperfehn und inzwischen auch Schwaneburgermoor.

Zu einer Vorstellung der geplanten Projekte sowie der nun bestehenden Fördermöglichkeiten laden die Stadt Friesoythe und das Planungsbüro „regionalplan & uvp p.stelzer“ am 10. Mai um 18.30 Uhr in das „Uns Fehnhus“, Zum Sportplatz 1, in Kamperfehn ein. Vorab wird im Rahmen des Stadtradelns eine gemeinsame Radtour aus den Ortschaften Edewechterdamm, Ahrensdorf, Schwaneburgermoor und Kampe angeboten.

Über 100 Projektideen und Ansätze zur Verbesserung der Lebensqualität seien inzwischen in den Ortschaften ausgearbeitet worden, erklärt die Stadtverwaltung. Daneben seien für die Dorfregion ortsbildprägende Gebäude ermittelt und ein baulich gestalterischer Handlungsrahmen entworfen worden.

Dorfentwicklungsplan

Die ersten Startprojekte der Dorfregion „Friesoythe-Süd“ fließen nun in den Dorfentwicklungsplan ein, der in der Umsetzungsphase als Grundlage für Förderungen durch das zuständige Amt für regionale Landesentwicklung dient. Der Dorfentwicklungsplan der Dorfregion „Kanaldörfer“ wurde bereits im März 2022 durch den Stadtrat beschlossen.

Die Projekte könnten nun konkretisiert und Fördergelder beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) beantragt werden, teilte die Stadtverwaltung mit. Neben öffentlichen Maßnahmen stehen auch Vereinen und Privatpersonen beider Dorfregionen unter gewissen Voraussetzungen Fördergelder zur Verfügung. Weitere Informationen online unter friesoythe.pro-dorfentwicklung.de und auf der Homepage der Stadt Friesoythe .

Erstkommunion Jubiläum

Erstkommunion vor 75 Jahren

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Seit vielen Jahren ist es in der Pfarrgemeinde St. Prosper Gehlenberg Tradition, dass am Sonntag der Erstkommunion auch die Kommunionjubilare, die vor 25, 50 oder 75 Jahren ihre Erstkommunion feiern konnten, zum Mitfeiern eingeladen werden. In den beiden letzten Jahren war dies aufgrund der geltenden Vorsichtsmaßnahmen im Rahmen der Pandemie nicht möglich gewesen. Bei einer Besprechung im Pfarrgemeinderat wurde vor einiger Zeit beschlossen, die ausgefallene Feier bei günstigeren Bedingungen nachzuholen. Am Weißen Sonntag fand nunmehr dieses Treffen statt. Der Pfarrgemeinderat hatte dazu alle betreffenden Personen eingeladen und am Sonntagmorgen versammelten sich insgesamt 71 Jubilarinnen und Jubilare in der Gehlenberger Pfarrkirche, um einen Gottesdienst zu feiern. Darunter waren auch elf Jubilare, deren eigener Festtag schon 75 Jahre zurücklag. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Teilnehmer im Dorfgemeinschaftshaus in Neuvrees, wo ein Imbiss für sie vorbereitet war. In gemütlicher Runde wurden Erinnerungen ausgetauscht. BILD: Anni Knipper

Sonntagskaffee an der Mühle mit irischer Volksmusik

Ab dem 1.Mai wird im Kulturzentrum Mühlenberg wieder jeden Sonntag von 14:00 – 17:00 Uhr Kaffee und selbst gebackener Kuchen angeboten.

Zum Auftakt der Saison gibt es ein besonderes Highlight.
Die Familienband „Sláinte“ (mit Marina Gunz geb.Koopmann) spielt irische Volksmusik.

Die Musiker werden sicher eine tolle Atmosphäre in die Halle und auf dem Platz zaubern.
Ein Besuch lohnt sich.

Konzert mit „Sláinte“ am 1. Mai
Die Band „Sláinte“ tritt am 1. Mai in Gehlenberg auf.
Bild: Band

Sportler des Jahres gekürt

Gehlenberg Sebastian Meyer, Kapitän der „ersten Herren“, wurde auf dem Sportlerball des SV Gehlenberg-Neuvrees zum Sportler des Jahres gekürt. „Nachdem wir im letzten Jahr leider keinen Sportlerball feiern und dementsprechend auch keine Ehrungen vornehmen konnten, möchten wir die Gelegenheit dieses Jahr natürlich wieder nutzen. Wir betonen immer ganz gerne, dass es bei dieser Auszeichnung um besondere, langjährige Verdienste für unseren Verein geht und eben nicht nur um das zurückliegende Kalenderjahr“, sagte der Vorsitzende Frank Kleemann.

Gerade nach zwei Jahren Corona und vielen Auszeiten im Sport und Vereinsleben, hätte sich der Verein auch schwer getan nur anhand der letzten ein bis zwei Jahre jemanden auszuwählen.

Sebastian Meyer kam auf etwas ungewöhnlichem Weg im Jahr 2005 zum SV Gehlenberg-Neuvrees, schilderte der Vorsitzende. Er hatte bereits kurzzeitig, zu Gunsten einer Karriere im Tischtennis, das Fußball spielen unterbrochen – ließ sich dann aber von Schulfreunden überreden, beim SV Gehlenberg/Neuvrees noch einmal durchzustarten und er ist dem Verein bis heute treu geblieben. Schon in der A-Jugend half er mehrfach bei der 1. Herren aus und trug somit dazu bei, 2009 den sportlichen Abstieg aus der 1. Kreisklasse zu verhindern.

In den folgenden Jahren erlebte er viele Höhen und Tiefen mit der 1. Herren. Zwei Abstiege, drei Aufstiege sowie einen Pokalsieg und er ist bis heute ein wichtiger Teil der Mannschaft. Auch als Trainer der C-Jugend war er von 2012 bis 2013 tätig und betreute damals die Jungs, mit denen er inzwischen schon seit mehreren Jahren zusammen in der Ersten spielt.

„Durch sein großes Engagement bei uns verbanden ihn viele Leute schon automatisch mit dem Ort und waren nicht selten überrascht, dass er gar nicht aus Gehlenberg kommt, sondern aus Sedelsberg. Der Kapitän der ersten Herren, Sebastian Meyer, hat diese Auszeichnung mehr als verdient“, so Kleemann weiter. Eine Mannschaft des Jahres soll erst im nächsten Jahr gekürt werden.

Landjugend mit neuer Vorsitzenden

Erfolgreicher Weg wird fortgesetzt

KLJB GEHLENBERG/NEUVREES – Kyra Behnen neue Vorsitzende der Landjugend

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Sie bilden das KLJB-Vorstandteam (vorne, von links): Jenna Abeln, Carolin Behnen, Kyra Behnen, Thomas Behnen, Pfarrer Michael Schiller, Rene Bischof, (hinten, von links) Nicolas Kramer, Jan-Dirk Robbers und Sebastian Pünter . BILD: Anni Knipper

GEHLENBERG/NEUVREES. (KP) Nach längerer Pause fand jetzt wieder eine Generalversammlung der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Gehlenberg/Neuvrees im Kulturzentrum Mühlenberg statt. Mit einer neuen Führung soll es in der jungen Gruppe so erfolgreich wie bisher weitergehen. Den Vorsitz übernimmt Kyra Behnen von Jan-Dirk Robbers, der dem Verein aber als Beisitzer erhalten bleibt. Zum 2. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Thomas Behnen, neue Schriftführerin ist Caroline Behnen und Rene Bischof Kassenwart. Weitere Beisitzer sind: Nicolas Kramer, Jenna Abeln und der bisherige Kassenwart Sebastian Pünter. Das Amt des Präses hat Pfarrer Michael Schiller übernommen.

„Beste draus machen“

Der Bericht des Vorsitzenden umfasste die wenigen Aktivitäten unter dem Motto: „Das Beste draus gemacht.“ Die Landjugend hatte in der Corona-Zeit Hilfe beim Einkauf geleistet und war anwesend bei der Verabschiedung der bisherigen Pastöre. Die Stadt Friesoythe hat der KLJB das ehemalige Feuerwehrhaus für Zwecke der Jugend überlassen. Entsprechende Verträge wurden mit der Stadt abgeschlossen. Im Feuerwehrhaus stehen erhebliche Renovierungsarbeiten an, mit denen bereits begonnen wurde. Insbesondere muss aus sicherheitstechnischen Gründen die komplette Elektrik erneuert werden, was mit erheblichen Kosten verbunden ist. Auf dem Spielplatz des Kulturzentrums, den die Landjugend 2019 im Rahmen einer 72-Stunden-Aktion angelegt hatte, wurde im vergangenen Jahr eine Schaukel aufgestellt. Im Januar dieses Jahres hat die Landjugend die Tannenbaumaktion für die Kolpingjugend übernommen.

Wieder aktiv

Da jetzt wieder mehr Aktivitäten möglich sind, haben die Jugendlichen einige Termine geplant. Beim Osterfeuer in Neuvrees wird die Annahme der Sträucher überwacht und der Thekendienst übernommen. Das Schützenfest in Gehlenberg soll mit einer „Vorglühparty“ eingeläutet werden. Beim Umzug gibt es einen Getränkeverkauf. Vom 26 bis 28. August soll es „Clean up Days“ geben. Beteiligung am Schützenfest Neuvrees ist geplant, ebenso wie am Bauern- und Handwerkermarkt in Gehlenberg. Außerdem sind viele Arbeitseinsätze beim ehemaligen Feuerwehrhaus geplant.

Die Vorsitzende Kyra Behnen regte abschließend noch an, dass Landjugend und Ortsjugendring einen Namen für das neue Jugendzentrum suchen sollten. Anregungen nehmen die Vorstandsmitglieder ab sofort gerne entgegen.

Cats TV wieder in Gehlenberg

Cats TV geben umjubeltes Konzert

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Die Band Cats TV hat im Kulturzentrum auf dem Mühlenberg in Gehlenberg ein Konzert gegeben, dass die Zuhörer begeisterte. Den Kontakt mit der Band haben einigen jungen Erwachsenen aus Gehlenberg bereits vor längerer Zeit aufgenommen und mit ihnen den Auftritt vereinbart.

Cats TV gastiert derzeit in verschiedenen norddeutschen Städten und war einigen Gehlenbergern bereits bekannt: Die fünf Musiker haben hier schon einmal am 30. Dezember 1983 ein Konzert gegeben. Die durch die Corona-Vorschriften beschränkte Zahl der Eintrittskarten war nach wenigen Stunden ausverkauft. Mitglieder der Dorfgemeinschaft bauten für den Auftritt eigens eine große Bühne auf und sorgten für die ordnungsgemäße Bestuhlung der Halle.

Die fünf Bandmitglieder präsentierten ihr musikalisches Programm, das bei den überwiegend Jugendlichen oder jungen Erwachsenen bestens ankam und mit viel Applaus honoriert wurde.

Zwei Stunden lang gaben die Musiker ihr Bestes und versicherten in einem Gespräch im Anschluss, dass sie gerne einmal eine solche Veranstaltung wiederholen würden. BILD: Anni Knipper